Nach 230 Tagen wieder im Heimathafen: Korvette "Erfurt" zurück von UN-Einsatz

Warnemünde - Die Korvette "Erfurt" hat ihren UN-Einsatz im östlichen Mittelmeer beendet und ist zurück im Heimathafen Warnemünde.

Soldaten der Deutschen Marine beim Einlaufen der Korvette "Erfurt" in ihren Marinestützpunkt Rostock Hohe Düne.
Soldaten der Deutschen Marine beim Einlaufen der Korvette "Erfurt" in ihren Marinestützpunkt Rostock Hohe Düne.  © Frank Hormann/dpa

Die 60-köpfige Besatzung wurde am Sonntag beim Einlaufen am Stützpunkt Hohe Düne empfangen.

Nach einer Abwesenheit von 230 Tagen in den vergangenen zwölf Monaten habe sich die Besatzung die gemeinsame Weihnachtszeit mit ihren Familien und Angehörigen redlich verdient, sagte der Kommandant, Korvettenkapitän Fabian Dohnke.

Die Deutsche Marine beteiligt sich bereits seit mehr als 15 Jahren an dem UN-Einsatz Unifil (United Nations Interim Force in Lebanon) und übernahm im vergangenen Jahr erneut die Führung der Mission.

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Unter anderem wird die libanesische Regierung unterstützt, die Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel von See zu verhindern. Seit Oktober 2021 diente die Korvette "Erfurt" als Plattform im Einsatzgebiet.

Die Korvette "Erfurt" beim Einlaufen in ihren Marinestützpunkt.
Die Korvette "Erfurt" beim Einlaufen in ihren Marinestützpunkt.  © Frank Hormann/dpa

In dieser Zeit legte das Schiff nach Marine-Angaben mehr als 21.600 Seemeilen zurück.

Titelfoto: Frank Hormann/dpa

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