Grünen-Mitglied sorgt für Eklat: Ekel-Kommentar zum Tod Hubert Aiwangers

Hilden - Der plötzliche Tod Hubert Aiwangers (†55) hat die politische Landschaft erschüttert. Der bayrische Vize-Ministerpräsident war am Mittwoch tot in einem Berliner Hotel entdeckt worden. Vieles ist noch unklar. Die Anteilnahme war groß, ein Mitglied des Grünen-Ortsvereins in Hilden (NRW) sorgte jedoch für einen Eklat.

Grünen-Mitglied Jan Volkenstein sorgte mit seinem Kommentar für mächtig Unruhe. Sein Instagram-Profil ist inzwischen nicht mehr erreichbar.  © Montage: Screenshot/X/@NeoliberaleA

Unter einem Trauerbeitrag der Tagesschau bei Instagram kommentierte das lokale Grünen-Ratsmitglied Jan Volkenstein (Username "vanjolken"): "Der Tag wird immer besser. ❤️"

Offenbar konnte Volkenstein dem Ableben Aiwangers noch etwas Gutes abgewinnen.

Inzwischen ist der geschmacklose Kommentar gelöscht, das komplette Profil des kulturpolitischen Sprechers der Hildener Grünen nicht mehr erreichbar.

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Der Gegenwind schien zu groß geworden zu sein. Zahlreiche Medien stürzten sich auf den Kommentar, auf Social-Media-Plattformen wurde er in Windeseile verbreitet.

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Verhalten von Grünen-Mitglied soll intern aufgearbeitet werden

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger (†55) wurde tot in einem Berliner Hotel entdeckt.  © Peter Kneffel/dpa

Volkensteins Partei-Kollegen ergriffen derweil die Initiative, erklärten sich nach vielen kritischen Rückmeldungen zum Kommentar ihres Mitglieds.

"Diese Äußerung ist respektlos, inakzeptabel und missachtet die Würde des Verstorbenen sowie die Gefühle der Hinterbliebenen", schrieben die Grünen Hilden am Donnerstag bei Instagram.

Die Äußerung Volkensteins verurteilten sie aufs Schärfste, sie stünde "im klaren Widerspruch" zu den Werten der Gruppe.

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Zudem erklärten die Grünen aus der 55.000-Einwohner-Stadt in Nordrhein-Westfalen, dass der Vorfall intern aufgearbeitet werden soll. "Der Tod eines Menschen verlangt Respekt und Mitgefühl", heißt es im Beitrag.

Daran mangelte es auch schon am Mittwochabend der Satire-Partei "Die Partei". In einem Instagram-Post ließ sie den streitbaren Politiker quasi wiederauferstehen. "De Berichte san falsch. I leb no. Des war scho wieda bloß mei Bruada", stand dort in feinstem Bayrisch geschrieben. Offenbar eine Anspielung auf die Flugblatt-Affäre Aiwangers aus dem Jahr 2023.

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