Doktortitel weg: Ministerpräsident Mario Voigt kann kein Professor mehr sein
Von Stefan Hantzschmann
Erfurt - Die Aberkennung seines Doktortitels ist für Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt (49, CDU) mit einer Konsequenz verbunden.
Einem Bericht zufolge kann der CDU-Politiker nach Beendigung des Rechtsstreits um seinen Doktortitel kein Professor mehr an einer privaten Hochschule in Berlin sein.
"Laut Berliner Hochschulgesetz ist die Promotion notwendige Bedingung für die Berufung zum Professor an eine Hochschule des Landes", sagte eine Sprecherin der Quadriga Hochschule dem Portal "Fokus Thüringen".
Eine Wiederaufnahme der Professur sei damit nicht möglich.
Als "versierter Experte, Fachmann in verschiedensten Bereichen der Politik und hervorragender Dozent" sei Voigt allerdings weiterhin willkommen, teilte die Hochschule mit.
Die TU Chemnitz hatte Voigt den Doktorgrad im Januar 2026 aberkannt. Am Mittwoch (7. Oktober) gab Voigt dann bekannt nicht mehr weiter gegen den Entzug seines Doktortitels vorgehen zu wollen.
Titelfoto: Bodo Schackow/dpa
