Die Linke fordert eine schnelle Einstufung für neue AfD-Jugendorganisation

Von Jörg Schurig

Dresden - Die Linken im Sächsischen Landtag verlangen eine zügige Einstufung der neuen AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland in Sachsen als rechtsextremistische Bestrebung.

Die Linken fordern eine schnelle Einstufung der AfD-Jugendorganisation.
Die Linken fordern eine schnelle Einstufung der AfD-Jugendorganisation.  © Markus Scholz/dpa

Die Vorläuferorganisation Junge Alternative mit rund 200 Mitgliedern habe bis zum Schluss unter Beobachtung gestanden, machte die Abgeordnete Juliane Nagel (47) geltend.

Der sächsische Landesverband der Generation Deutschland hatte sich Anfang Februar in Chemnitz gegründet. Nagel hatte im Landtag nach Aktivitäten der AfD 2025 gefragt.

In der Antwort verwies das Innenministerium darauf, dass einzelne AfD-Funktionäre in einem Musikvideo des rechtsextremistischen Musiklabels "NDS-Records" auftraten.

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Im vergangenen Jahr sei es vereinzelt zur Teilnahme von AfD-Mitgliedern und -Funktionären an Veranstaltungen der Partei "Freie Sachsen" gekommen.

Sie wird wie der sächsische AfD-Landesverband vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. In Eilenburg, Leipzig und Zittau bildeten Vertreter der beiden Parteien gemeinsame Stadtratsfraktionen, hieß es weiter.

AfD plante Kundgebung für inhaftierte Mitglieder einer mutmaßlich rechtsterroristischen Gruppierung

Bereits in zahlreichen anderen Bundesländern, wie zum Beispiel Brandenburg, gibt es einige AfD-Organisationen für junge Menschen.
Bereits in zahlreichen anderen Bundesländern, wie zum Beispiel Brandenburg, gibt es einige AfD-Organisationen für junge Menschen.  © Christophe Gateau/dpa

Ferner führte das Innenministerium eine Kooperation der AfD Sachsen mit dem rechtsextremistischen "Compact-Magazin" an.

Der AfD-Kreisverband Landkreis Leipzig habe im September eine Solidaritätskundgebung für die inhaftierten Mitglieder der mutmaßlich rechtsterroristischen Gruppierung "Sächsische Separatisten" geplant.

Die geplante Kundgebung sei letztlich auf Betreiben des AfD-Landesvorstandes nicht durchgeführt worden.

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Zudem hätten AfD-Mitglieder etwa die extremistische Organisation "Identitäre Bewegung Deutschland"/"Sachsengarde" beworben.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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