Von Bettina Grönewald
Düsseldorf - Die SPD fordert Entlastungen beim Deutschlandticket für Nutzer in Nordrhein-Westfalen.
Die Oppositionsführerin schlägt vor, die Kosten für Deutschlandtickets in NRW für drei Monate zu halbieren.
"Das wäre eine ganz konkrete Entlastung auch für die, die nicht täglich mit dem Auto unterwegs sind", sagte Vizefraktionschef Alexander Vogt (47) in Düsseldorf.
Die Kosten für diese "Entlastungsedition des Deutschlandtickets" in Höhe von etwa 230 Millionen Euro könnten aus dem Landeshaushalt finanziert werden.
Der Vorschlag ist Teil eines Acht-Punkte-Plans, den die SPD zum Auftakt ihrer zweiten Dialogtour "Fraktion auf Achse" präsentierte.
Bis Mitte Oktober sucht die Oppositionsführerin zu fünf Themenfeldern in insgesamt 25 Städten den direkten Austausch mit den Bürgern. Nachdem zuerst die Kitas im Mittelpunkt gestanden hatten, geht es in der zweiten Runde um Job und Familie.
Zu den Forderungen zählen auch ein Landeselterngeld von 300 Euro monatlich bei gleichberechtigter Aufteilung der Elternzeit, gebührenfreie Betreuung in Kitas und offene Ganztagsschule sowie vergünstigte Gutscheine für Familien zum Einkauf haushaltsnaher Dienstleistungen.