Wahlbeben in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: NRW-SPD warnt vor fehlender Stabilität der Union

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Von Marc Herwig

Düsseldorf - Nach den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern warnt die nordrhein-westfälische SPD-Chefin Sarah Philipp (43) vor fehlender Stabilität in der Union.

Für NRW-SPD-Chefin Sarah Philipp (43) ist die CDU klare Verliererin der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am Sonntag.
Für NRW-SPD-Chefin Sarah Philipp (43) ist die CDU klare Verliererin der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am Sonntag.  © Oliver Berg/dpa

"Wenn die Autorität des Bundeskanzlers aus den eigenen Reihen offen infrage gestellt wird, kann das die Handlungsfähigkeit der gesamten Koalition beeinträchtigen", sagte die Vorsitzende des mitgliederstärksten SPD-Landesverbands.

"Die CDU ist für uns die klare Verliererin dieses Wahlabends. Sie sollte das Ergebnis zum Anlass nehmen, ihren bisherigen Reformkurs zu hinterfragen", betonte Philipp.

In der schwarz-roten Bundesregierung entstehe immer wieder der Eindruck, dass die Union die Lasten von Reformen vor allem auf Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie auf Familien abwälzen wolle.

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"Auch darauf haben die Wählerinnen und Wähler heute eine Antwort gegeben", sagte Philipp.

In Mecklenburg-Vorpommern rutscht die CDU auf einen Stimmenanteil von 4,9 Prozent (2021: 13,3 Prozent), die SPD kommt auf 35,5 Prozent (39,6). Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin sehen Hochrechnungen die CDU bei 18,8 Prozent (2023: 28,2), die SPD bei 12,1 Prozent (18,4).

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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