Wegen Krieg, steigender Preise und Krise: Hendrik Wüst mit großer Ankündigung

Von Dorothea Hülsmeier

Düsseldorf - Zum Start ins neue Kalenderjahr hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (50, CDU) den Menschen in Nordrhein-Westfalen Verbesserungen im Alltag versprochen.

Hendrik Wüst (50, CDU) muss sich im Laufe des Jahres an den großen Ankündigungen seiner Neujahrsansprache messen lassen.
Hendrik Wüst (50, CDU) muss sich im Laufe des Jahres an den großen Ankündigungen seiner Neujahrsansprache messen lassen.  © Elisa Schu/dpa

"Gemeinsam mit der Bundesregierung und unseren Kommunen wollen wir Ihren Alltag konkret besser machen", lautete die vielversprechende Ansprache zum Neujahrstag in einer Schule in Dorsten.

"Schwimmunterricht ist hier aktuell nicht möglich", sagte der Regierungschef. Denn das Schwimmbecken sei dringend sanierungsbedürftig. Jetzt könne das Schwimmbad aber endlich saniert werden.

Möglich mache das der Nordrhein-Westfalen-Plan auf Basis des Sondervermögens des Bundes, mit dem die Landesregierung in den nächsten zwölf Jahren insgesamt rund 60 Milliarden Euro in das Land investieren werde.

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Geld fließe in Kitas, Schulen, Universitäten, Straßen, Brücken, Krankenhäuser und Sportanlagen, sagte Wüst. "Das ist das größte Investitionsprogramm in der Geschichte unseres Landes."

Wüst ermutigte die Menschen zu Optimismus und zum Zusammenhalt trotz der Krisenzeiten. Er erinnerte daran, dass das Bundesland Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert.

Als das Land 1946 gegründet wurde, hätten weite Teile in Trümmern gelegen. Die Aufgaben damals seien gigantisch gewesen. "Unser Zusammenhalt in Nordrhein-Westfalen ist unsere Stärke", sagte Wüst.

"Lassen Sie uns in diesen schwierigen Zeiten noch enger zusammenrücken – und mit Optimismus nach vorne schauen."

Titelfoto: Elisa Schu/dpa

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