Lustig oder pietätlos? Sonneborn schockt mit Facebook-Post

Netz - Martin Sonneborn (55) ist für seine politische Satire bekannt, die er spätestens als Bundesvorsitzender von "Die PARTEI" quasi zum Beruf gemacht hat. Ist er nun allerdings schlichtweg zu weit gegangen?

Martin Sonneborn (55) ist Mitglied des Europäischen Parlaments und Bundesvorsitzender von "Die PARTEI".
Martin Sonneborn (55) ist Mitglied des Europäischen Parlaments und Bundesvorsitzender von "Die PARTEI".  © Kay Nietfeld/dpa

Der Facebook-Account von "Die PARTEI Berlin" machte am Freitag mit schwarzem Humor auf sich aufmerksam, den wohl nicht alle teilen können.

"Prinz Philipp, Ruhe in Frieden", ist in dem Beitrag zu lesen. Dazu lud man jedoch kein Bild des echten Prinz Philip aus Großbritannien hoch, der am Freitagmorgen im stolzen Alter von 99 Jahren verstorben war, sondern das Konterfei von CDU-Nachwuchstalent Philipp Amthor (28).

Dazu postete man lediglich ganz nüchtern "RIP" (Ruhe in Frieden, Anm. d. Red.).

Martin Sonneborn ließ sich die Gelegenheit natürlich nicht nehmen und teilte das provokante Posting auch auf seiner eigenen Facebook-Seite. Spaßeshalber ergänzte er noch "Smiley".

Dass der Eintrag natürlich keine peinliche Verwechslung darstellt, sondern volle Absicht ist, dürfte jedem zweifelsfrei klar sein.

Martin Sonneborn und "Die PARTEI" trollen Philipp Amthor auf Facebook

Facebook-Nutzer reagieren unterschiedlich auf satirischen Post

Erwartungsgemäß rief der Beitrag äußerst unterschiedliche Reaktionen von Facebook-Nutzern hervor. "Geschmacklos!", kommentierte ein User.

"Nicht gut, sorry, ist noch nicht mal Satire", ergänzte der nächste Nutzer. Hingegen zeigte sich so mancher ganz anderer Meinung: "Bei aller Pietät: DER ist sehr gut!", schrieb ein Follower. "Leider geil", freute sich ein weiterer User.

CDU-Jungpolitiker Amthor dürfte sich selbst trotz des herben schwarzen Humors hoffentlich noch ziemlich lebendig fühlen. Eine offizielle Äußerung von ihm zum satirischen Facebook-Post von "Die PARTEI" und Sonneborn erfolgte bislang noch nicht.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa, Screenshot Facebook @MartinSonnebornEU

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