Scholz besser als Merz, Lindner über Klingbeil: Bundesregierung stinkt im Ampel-Vergleich ab

Berlin - Bittere Zwischenbilanz für die neue Bundesregierung: Knapp ein Jahr nach der letzten Bundestagswahl trauern viele Deutsche Ex-Kanzler Olaf Scholz (67, SPD) und seinen Ampel-Ministern hinterher.

Deutlich beliebter als ihre Nachfolger: Ex-Kanzler Olaf Scholz (67, SPD, r.) und der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck (56, Grüne). (Archivfoto)  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Auf die Frage, wer im Vergleich denn den besseren Job gemacht hat, sehen die Teilnehmer einer neuen INSA-Umfrage im Auftrag von "Bild" nur in zwei Fällen einen Minister der schwarz-roten Koalition vorn.

Im Direktvergleich können demnach nur Außenminister Johann Wadephul (63, CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) besser abschneiden als ihre Amtsvorgängerinnen Annalena Baerbock (45, Grüne) und Nancy Faeser (55, SPD).

Aus der am Dienstag veröffentlichten Umfrage geht zudem hervor, dass selbst die Arbeit von Ex-Kanzler Scholz besser eingeschätzt wird als die bisherige Leistung von Kanzler Friedrich Merz (70, CDU). 35 Prozent der Befragten finden hier Scholz besser, nur 22 Prozent sehen Merz vorn.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU, r.) und Finanzminister Lars Klingbeil (47, SPD) kommen in der Umfrage weniger gut weg.  © Kay Nietfeld/dpa

Andere Minister kommen auch nicht gut weg

Die übrigen Minister der neuen Bundesregierung kommen ebenfalls nicht gut weg. 24 Prozent schätzen die Leistung von Ex-Finanzminister Christian Lindner (47, FDP) besser ein als die von Amtsinhaber Lars Klingbeil (47, SPD), welche nur von 22 Prozent als besser bewertet wird. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (52, CDU) unterliegt ihrem Vorgänger Robert Habeck (56, Grüne) mit 19 zu 27 Prozent besonders deutlich.

Auch im Arbeits-, Gesundheits-, Justiz-, Verkehrs- und Bauministerium urteilen die Umfrageteilnehmer zugunsten der Minister aus der Ampel-Zeit.

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