Widerstand gegen sinnlosen Krieg: Verhaftung der Geschwister Scholl jährt sich zum 80. Mal!

München - Am 18. Februar 1943 wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl von den Nazis verhaftet, als sie Flugblätter der "Weißen Rose" an der Ludwig-Maximilians-Universität München verteilten. Die Festnahme der Widerstandskämpfer jährt sich am heutigen Samstag zum 80. Mal.

Hans (†24, l.) und Sophie (†21, r.) Scholl wurden vor 80 Jahren von einem Hausmeister dabei erwischt, wie sie Flugblätter der "Weißen Rose" an der Uni München verteilten. Vier Tage später wurden sie hingerichtet.
Hans (†24, l.) und Sophie (†21, r.) Scholl wurden vor 80 Jahren von einem Hausmeister dabei erwischt, wie sie Flugblätter der "Weißen Rose" an der Uni München verteilten. Vier Tage später wurden sie hingerichtet.  © -/dpa

Der Februar 2023 kommt mit Jahrestagen daher, die eher zum Nachdenken als zum Feiern anregen.

Während alle Augen auf den Beginn des Ukraine-Krieges am 24. Februar vor einem Jahr gerichtet sind, zeigt auch ein Blick in die deutsche Vergangenheit die Notwendigkeit von Widerstand gegen sinnlosen Krieg.

Am heutigen Samstag vor 80 Jahren wurden die Geschwister Scholl dabei erwischt, wie sie Flugblätter der Widerstands-Gruppierung "Weiße Rose" verteilten. Vier Tage später wurden beide vom Nazi-Regime hingerichtet.

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In ihrem Flugblatt, das die Geschwister Scholl vor ihrer Verhaftung verteilten, riefen sie zum "Kampf gegen die Partei" Hitlers auf, um das sinnlose Töten zu beenden: "Im Namen der ganzen deutschen Jugend fordern wir von dem Staat Adolf Hitler die persönliche Freiheit, das kostbarste Gut des Deutschen zurück, um das er uns in der erbärmlichsten Weise betrogen hat."

Dazu im Kontrast: Ebenfalls am 18. Februar rief Propagandaminister Joseph Goebbels in seiner bekannten Rede den "totalen Krieg" aus.

Titelfoto: -/dpa

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