Regierungschefs warnen vor nächster Flüchtlingskrise: "Gefahr für die Sicherheit und den Zusammenhalt der EU"
Brüssel - In einem Brief haben die Regierungschefs von Dänemark und Italien die EU-Kommission dazu aufgerufen, im Falle einer weiteren Flüchtlingskrise zu harten Maßnahmen zu greifen.
Sollte es zu einer weiteren Migrationsbewegung kommen, solle die EU Mechanismen prüfen, die "als Notbremse dienen können", zitierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am Donnerstag aus dem gemeinsamen Schreiben von Giorgia Meloni (49) und Mette Frederiksen (48).
Aus Sicht der beiden Ministerpräsidentinnen zähle dazu eine "Stärkung unserer Grenzen" sowie die gänzliche Schließung von EU-Außengrenzen.
Angesichts des tobenden Iran-Kriegs und des Chaos in Nahost bezeichneten Meloni und Frederiksen eine Wiederholung der Flüchtlingskrise von 2015 als Gefahr "für die Sicherheit und den Zusammenhalt" der Europäischen Union.
Laut FAZ-Bericht sei der Brief am Mittwochabend verschickt und am Donnerstag von 14 Regierungschef in Brüssel im Zuge des EU-Gipfeltreffens diskutiert worden, darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU).
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