Erfolg im Kampf gegen den Islamismus in Somalia: Mehr als 130 Terroristen getötet

Mogadischu - Bei einer zweitägigen Militäroperation hat die somalische Regierung nach eigenen Angaben mindestens 136 Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab getötet.

Die "Scharia" kann als islamisches Gesetzbuch verstanden werden, das sich aus zwei Teilen zusammensetzt: Koran und Tradition. Die islamistische Al-Schabaab-Miliz legt diese Gesetze radikal aus.
Die "Scharia" kann als islamisches Gesetzbuch verstanden werden, das sich aus zwei Teilen zusammensetzt: Koran und Tradition. Die islamistische Al-Schabaab-Miliz legt diese Gesetze radikal aus.  © Farah Abdi Warsameh/AP/dpa

Wie Abdirahman Yusuf, der stellvertretende somalische Informationsminister am Sonntag mitteilte, hatten sich die Kämpfer "für einen bevorstehenden Angriff auf Regierungssoldaten vorbereitet und wurden durch eine Präventivoperation unserer Spezialkommandos ausgeschaltet".

Bei dem Angriff in der Provinz Shabeellaha Hoose seien außerdem 90 weitere Menschen verletzt worden. Über Verluste auf Seiten der somalischen Armee wurde zunächst nichts bekannt.

Das Land am Horn von Afrika mit etwa 16 Millionen Einwohnern wird seit Jahren von Anschlägen und anderen Gewalttaten, insbesondere durch Al-Shabaab, erschüttert.

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Seit mehreren Monaten geht die Regierung in Mogadischu mit einer militärischen Offensive gegen die Terrorgruppe vor.

Die islamistische Miliz Al-Shabaab kontrolliert noch immer weite Teile im Süden des Landes.

Titelfoto: Farah Abdi Warsameh/AP/dpa

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