Regierung warnt davor, Freunde bei einem Bärenangriff zu opfern

USA - Bei manchen Tipps mag man sich unweigerlich fragen: Muss das denn wirklich gesagt werden? Anscheinend schon. Der Service der Nationalen Parks in den USA gab den Ratschlag, dass man seine Freunde nicht zum Fraß vorwerfen sollte.

Ein brauner Grizzlybär sucht nach Nahrung. (Symbolbild)
Ein brauner Grizzlybär sucht nach Nahrung. (Symbolbild)  © 123RF/KalebKroetsch

Auch wenn es hierzulande unwahrscheinlich erscheint, Bären-Attacken sind in den USA zwar selten, aber durchaus eine reale Bedrohung. Die Kraftpakete tauchen des Öfteren in den riesigen Nationalparks auf, die sich bei den Amerikanern großer Beliebtheit erfreuen.

Sollte das geschehen, so steht es in einem Facebook-Post der Regierungsinstitution "National Park Service", gilt es, einen wichtigen Ratschlag zu befolgen. Man sollte unbedingt ruhig bleiben!

"Bewegen Sie sich langsam seitwärts weg", heißt es in dem Post. "So können Sie den Bären im Auge behalten und ein Stolpern vermeiden."

Denn oftmals wollen die Tiere einfach nur ihre Ruhe. "Bitte laufen Sie nicht vor Bären davon oder stoßen Sie Ihre langsameren Freunde nicht bei dem Versuch, sich selbst zu retten, zu Boden. (Auch wenn sie glaube, dass die Freundschaft den Lauf genommen hat.)"

Es helfe auch nichts, auf Bäume zu klettern, denn Grizzlys als auch Schwarzbären können einem leicht auf den Ästen folgen.

Stattdessen wird geraten, sich zu behaupten und Lärm zu machen, um sich als Mensch und nicht als Beutetier zu identifizieren. "Wir empfehlen, Ihre Stimme zu benutzen. (Winken und Zeigen des Daumens bedeutet dem Bären nichts)", heißt es in der Botschaft.

Freunde sollen keine Köder für die Bären sein

Um die Besorgnis über skrupellose Wanderer zu wiederholen, die andere in ihr Verderben stürzen, um sich selbst zu retten, endet der Beitrag mit einer Erklärung: "Wir entschuldigen uns bei allen 'Freunden', die als 'Köder' auf eine Wanderung mitgenommen oder geopfert wurden, um die Gruppe zu retten. Sie werden vermisst werden."

Der Post brachte zahlreiche Menschen zum Schmunzeln. "Ich liebe euren Social-Media-Texter!", schrieb eine Userin. Viele vermuten hinter dem Aufruf jedoch traurige Vorfälle. Denn wahrscheinlich kam es bereits zu genau solchen Situationen, wie sie oben beschrieben wurden.

Titelfoto: 123RF/KalebKroetsch

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