Eis bricht ein: Polizisten retten Kind (8) in letzter Sekunde
Patchogue (New York/USA) - Der achtjährige Tayvion spielte am ersten Weihnachtstag draußen vor einem Wohnkomplex, als er eine folgenschwere Entscheidung traf. Um schneller nach Hause zu kommen, wollte der Drittklässler einen zugefrorenen Teich überqueren. Doch das Eis hielt nicht stand.
Augenzeugen berichten von panischen Schreien. Tayvion klammerte sich verzweifelt an brüchige Eisschollen, während das kalte Wasser ihm die Kräfte raubte, wie die New York Post berichtet.
Einer der Anwesenden wählte sofort den Notruf. Kurz nach 13 Uhr trafen mehrere Beamte der Suffolk County Polizei ein.
Die Polizisten Andrew Tirelli und James Rizzo versuchten zunächst, den Jungen mit einem Rettungsring und Seilen aus dem Wasser zu ziehen - vergeblich. Tayvion war zu geschwächt, seine Hände rutschten immer wieder ab.
Dann traf Sergeant Michael Santillo eine Entscheidung, die Leben retten sollte. Ohne zu zögern, ließ er sich auf den Bauch fallen und kroch über das brüchige Eis.
Auch unter ihm begann die Eisfläche zu brechen. Schließlich stand Santillo selbst im eiskalten Wasser, packte den Jungen mit bloßen Händen und schleppte ihn an Land.
Nur wenige Tage später kam es zu einem emotionalen Wiedersehen. Der Achtjährige sollte seine Retter erneut sehen - dieses Mal mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Bei einer offiziellen Ehrung traf Tayvion die drei Polizisten und sagte schlicht: "Danke."
Titelfoto: Screenshot/Facebook/Suffolk County Police Department
