AfD-Vorsitzende Weidel beschimpft Merz erneut als "Lügenkanzler"

Von Nico Pointner

Heidenheim - Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel (47) hat Kanzler Merz scharf attackiert und der Lüge bezichtigt. "Lügenfritz" dürfe nicht als "Lügenfritz" bezeichnet werden, sagte Weidel beim Landesparteitag der AfD in Heidenheim in Anspielung auf ein aktuelles Gerichtsurteil.

Auch von einem aktuellen Gerichtsurteil lässt sich Alice Weidel (47) nicht davon abhalten, Kanzler Merz zu verunglimpfen.  © Stefan Puchner/dpa

"Ich habe Friedrich Merz als Lügenkanzler bezeichnet, weil er ein Lügenkanzler ist."

Merz habe alles versprochen im Wahlkampf und das Gegenteil davon gemacht.

Weidel hatte Bundeskanzler Merz bereits im vergangenen Sommer in einer Generaldebatte des Bundestages "Lügenkanzler" genannt und ihm Wortbruch vorgeworfen.

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Alice Weidel ist Mitglied des Südwest-Landesverbands, hat ihren Wahlkreis am Bodensee.

Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen sagte Weidel: "Ich werde versprechen, hier und heute, dass wir die zwei nächsten Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stellen werden."

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Friedrich Merz machte sich derweil beim Tag der Bundeswehr in Laage ein Bild der Lage.  © Stefan Sauer/dpa

Das Amtsgericht Öhringen bei Heilbronn hatte im März wegen der Bezeichnung "Lügenfritz" einen Strafbefehl erlassen und eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen gegen einen Facebook-Nutzer verhängt.

Das Urteil ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Heilbronn rechtskräftig.

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