Droht Plage? Schnakenjäger beraten über Ausbreitung einer asiatischen Mücke

Rastatt/Speyer - Die in einem Verband organisierten Stechmückenbekämpfer am Oberrhein kommen am Mittwochnachmittag in Rastatt zu ihrer Jahrestagung zusammen.

In Südeuropa ist die gefährliche Krankheiten übertragende Asiatische Tigermücke schon länger heimisch. Seit einiger Zeit breitet sie sich auch in Deutschland aus.
In Südeuropa ist die gefährliche Krankheiten übertragende Asiatische Tigermücke schon länger heimisch. Seit einiger Zeit breitet sie sich auch in Deutschland aus.  © Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa

Im Mittelpunkt des Treffens um 14.30 Uhr der sogenannten Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) steht das weitere Ausbreiten der Asiatischen Tigermücke.

Das Insekt gilt als Überträger von Krankheitserregern und hatte sich im vergangenen Jahr am Oberrhein deutlich ausgebreitet.

In der KABS mit Sitz in Speyer - einem eingetragenen und als gemeinnützig anerkannten Verein - haben sich mehr als 90 Kommunen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen zusammengeschlossen.

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Die Arbeit der Experten ist aufwendig: Am Boden kämpfen sie sich oft durchs Dickicht, aber viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden.

Vom Helikopter aus verteilt die KABS dann den biologischen Wirkstoff Bti, der die Larven der Stechmücken tötet.

Titelfoto: Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa

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