THW Baden-Württemberg schickt rund 50 Tonnen Hilfsgüter in die Türkei

Ulm - Erneut hat das Technische Hilfswerk (THW) Baden-Württemberg rund 50 Tonnen Hilfsgüter in die vom Erdbeben betroffenen Gebiete in der Türkei geschickt.

Im Rahmen der Erdbebenhilfe der Bundesregierung werden von hier aus Hilfsgüter für die Katastrophenregion Türkei/Syrien bereitgestellt.
Im Rahmen der Erdbebenhilfe der Bundesregierung werden von hier aus Hilfsgüter für die Katastrophenregion Türkei/Syrien bereitgestellt.  © Stefan Puchner/dpa

Sieben Lastwagen fuhren am Donnerstagmorgen vom THW-Logistikzentrum in Ulm zum Militärflughafen in Wunstorf (Niedersachsen), wie ein Sprecher des THW mitteilte. Dabei handelte es sich um mehrere Tausend Zelte, Feldbetten und Heizgeräte. Auch Schlafsäcke, Isomatten und Decken werden geliefert. Von Wunstorf aus soll die Bundeswehr die Güter in die Türkei transportieren.

Schon am Mittwoch war die erste Ladung von Ulm zum Flughafen Wunstorf gebracht worden. Am Donnerstagmorgen hoben hier die ersten Transportflugzeuge des Typen Airbus A400M der Bundeswehr ab.

"Wir sind darauf vorbereitet, weitere Hilfsgüter zu liefern", sagte ein Pressesprecher des THW Baden-Württemberg. Der Leiter des Logistikzentrums in Ulm ging am Donnerstag davon aus, dass die Aktion noch eine Woche andauern wird.

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Die Hilfen für die Türkei stammen aus einem Vorrat, der im Auftrag des Auswärtigen Amtes im THW-Logistikzentrum speziell für solche Notfälle eingelagert ist.

Personal des THW Baden-Württemberg soll nach Auskunft des Sprechers vorerst nicht ins Krisengebiet geschickt werden. Mehr als 30 Ehrenamtliche halfen, die Hilfsgüter in Ulm zu verpacken.

Mitarbeiter beladen im THW-Logistikzentrum einen Lastwagen.
Mitarbeiter beladen im THW-Logistikzentrum einen Lastwagen.  © Stefan Puchner/dpa

Das THW-Logistikzentrum in Ulm lagert unter anderem Ausrüstung und Ausstattung für Einsätze im In- und Ausland. In dem im Frühjahr 2022 eröffneten Zentrum findet sich auch Hilfsgüterausstattung für Auslandseinsätze sowie Teile der nationalen Reserve Gesundheitsschutz.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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