Verzögerungen auf der A8: Neubau des Albaufstiegs dauert fünf Jahre länger!

Stuttgart - Der Neubau des Albaufstiegs auf der Autobahn 8 zwischen Stuttgart und Ulm soll nach einem Bericht der Südwest Presse fünf Jahre länger dauern als bisher geplant.

Gruibingen: Autos fahren am Drackensteiner Hang auf der A8 über die Drachenlochbrücke.
Gruibingen: Autos fahren am Drackensteiner Hang auf der A8 über die Drachenlochbrücke.  © Marijan Murat/dpa

Man rechne damit, die Arbeiten an der neuen dreispurigen Trasse zwischen Mühlhausen und Hohenstadt (Kreis Göppingen) frühestens im Jahr 2025 beginnen zu können, sagte der Projektleiter der Autobahn GmbH, Johannes Fischer, der Zeitung aus Ulm (Freitag).

Bei einer Bauzeit von rund sieben Jahren könne die Strecke im Jahr 2032 freigegeben werden.

Ursprünglich war man von einer Fertigstellung im Jahr 2027 ausgegangen. "Das war schon sehr optimistisch gerechnet", räumte Fischer im Gespräch mit der Südwest Presse ein. Ein Grund für die Verzögerung sei die Planung der Tunnel.

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"Die Tunnel sind aufwändiger als gedacht, außerdem werden die Vorschriften für die Ausstattung immer strenger", sagte der Projektleiter.

Auch der Übergang des Projektes vom Regierungspräsidium Stuttgart zur neuen Autobahn GmbH des Bundes bringe Verzögerungen. "Beim Brückenbau sind nur wenige Kollegen mit zur Autobahn GmbH gewechselt, da fehlt noch Personal."

Die Gesellschaft des Bundes ist seit dem Jahreswechsel anstelle der Bundesländer für das rund 13.000 Kilometer lange Autobahnnetz in Deutschland zuständig. Ihr selbst erklärtes Ziel: Schneller bauen, weniger Staus.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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