So schätzen Behörden die Sicherheit von Weihnachtsmärkten in Brandenburg ein

Cottbus - Die Weihnachtsmärkte in Brandenburg sind laut Innenminister Michael Stübgen (64, CDU) als sicher anzusehen. Die Politik sieht keine Terrorgefahr.

Der 1000 Lichter Weihnachtsmarkt in Cottbus kann in diesem Jahr ohne Bedenken stattfinden.
Der 1000 Lichter Weihnachtsmarkt in Cottbus kann in diesem Jahr ohne Bedenken stattfinden.  © Patrick Pleul/dpa

"Die sind sehr sicher, unsere Weihnachtsmärkte", sagt Stübgen am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Schon nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt "sind die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verstärkt worden. Die gibt es bis heute, bloß fällt es eigentlich keinem mehr auf".

Allerdings könne ein Angriff nie hundertprozentig ausgeschlossen werden.

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In der Stadt Wittstock/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin war am vergangenen Dienstag ein 16-Jähriger festgenommen worden, der zusammen mit einem Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen über das Internet einen Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant haben soll.

Beide kamen in Untersuchungshaft. Sie sollen ihren Anschlag laut Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft in Anlehnung an Ziele und Vorgehensweisen des Islamischen Staats (IS) geplant haben.

Der Veranstalter der Weihnachtsmärkte in Potsdam und Cottbus hatte erhöhte Sicherheitsvorkehrungen angekündigt. So sollen laut Unternehmen Coex Einfahrten mit Sicherheitsautos als Sperre blockiert und mehr Ordner eingesetzt werden.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa

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