Vermisste Milina K. bleibt verschwunden: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

Potsdam/Luckenwalde - Drei Wochen nach dem spurlosen Verschwinden der 22-jährigen Milina K. in Luckenwalde (Brandenburg) hat die Staatsanwaltschaft Potsdam ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts eingeleitet.

Polizeitaucher suchen am 7. Oktober in einem Teich in Luckenwalde nach Milina K. Da die 22-Jährige weiterhin verschwunden bleibt, hat die Staatsanwaltschaft nun Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts eingeleitet.
Polizeitaucher suchen am 7. Oktober in einem Teich in Luckenwalde nach Milina K. Da die 22-Jährige weiterhin verschwunden bleibt, hat die Staatsanwaltschaft nun Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts eingeleitet.  © Frank Neßler/dpa-Zentralbild/dpa

Die bisherigen Untersuchungen hätten keinerlei Hinweise auf den Verbleib der jungen Frau erbracht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sebastian Thiele, am Freitag zur Begründung.

"Die junge Frau gilt als zuverlässig und hat sich seit ihrem Verschwinden bei niemandem im gesamten Verwandten- und Bekanntenkreis gemeldet", sagte Thiele.

Auch an ihrem Arbeitsplatz sei sie nicht erschienen. Ihre Kommunikationsmittel seien außer Betrieb. Es habe auch keine Bewegungen auf ihrem Konto gegeben.

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Milina K. wurde nach Angaben von Thiele am 25. September zwischen 1 Uhr und 3 Uhr zum letzten Mal im Nuthepark in Luckenwalde von Zeugen gesehen.

Die Polizei hatte in dem Park vergeblich nach Hinweisen auf den Verbleib der 22-Jährigen gesucht. Dabei wurden in einem Teich auch Polizeitaucher eingesetzt, wie Thiele berichtete.

Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass die junge Frau den Nuthepark zu Fuß, mit einem Taxi oder einem öffentlichen Verkehrsmittel verlassen habe, sagte der Sprecher. Auszuschließen seien auch eine psychische Erkrankung oder ein Suizid.

Titelfoto: Frank Neßler/dpa-Zentralbild/dpa

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