Erzgebirge: Kinder aus Transporter angesprochen, Polizei gibt Entwarnung

Börnichen - Mitte Oktober wurden in Börnichen (Erzgebirge) zwei Kinder von Unbekannten aus einem weißen Transporter heraus in gebrochenem Deutsch angesprochen. Nun gibt die Polizei Entwarnung.

Zwei Kinder wurden in Börnichen aus einem weißen Transporter heraus angesprochen (Symbolbild).
Zwei Kinder wurden in Börnichen aus einem weißen Transporter heraus angesprochen (Symbolbild).  © 123RF/Konrad Mostert

Nachdem der Mann die Kinder angesprochen hatte, rannten diese davon. "Es kam in keiner Weise zu Gewaltanwendungen, noch kam jemand zu Schaden", so ein Polizeisprecher.

Trotzdem ermittelte die Polizei in diesem Fall, stellte gar umfangreiche Ermittlungen an. Schlussendlich konnten die Beamten den weißen Transporter und die Männer im Wagen ausfindig machen. 

Es handelte sich um Bauarbeiter, die derzeit im Erzgebirge und dem Landkreis Mittelsachsen auf unterschiedlichen Baustellen tätig sind. Die Bauarbeiter hatten sich Mitte Oktober verfahren, sprachen daraufhin Passanten und auch Kinder an.

Auch ein weiterer Fall, bei dem Anfang November Kinder in Annaberg-Buchholz an einer Bushaltestelle aus einem Kleinbus/Transporter angesprochen und zum Einsteigen aufgefordert worden, konnte aufgeklärt werden. 

Laut Polizei handelte es sich bei dem Fahrzeug um den organisierten Schülerverkehr.

Polizei bittet: Behauptungen oder Fotos nicht voreilig posten!

Die Polizei bittet darum, nicht voreilig Behauptungen oder Fotos auf sozialen Netzwerken zu posten (Symbolbild).
Die Polizei bittet darum, nicht voreilig Behauptungen oder Fotos auf sozialen Netzwerken zu posten (Symbolbild).  © 123RF/angela rohde

Seit mehreren Tagen kursieren mehrere Bilder in sozialen Netzwerken, die den weißen Transporter und deren Insassen zeigen. 

"Den Personen wird in den Postings unterstellt, sie würden versuchen, Kinder in die Fahrzeuge zu ziehen", so ein Polizeisprecher. 

Diese Behauptungen sind allerdings haltlos und nicht durch Fakten belegbar. "Wer derartige Fotos und Behauptungen wahllos verbreitet, macht sich mitunter selbst strafbar."

Darum bittet die Polizei solche Fotos und Behauptungen nicht voreilig in sozialen Netzwerken zu posten, sondern umgehend die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen.

Wichtig sei es weiterhin, seine Kinder bezüglich der Thematik zu sensibilisieren, heißt es von der Chemnitzer Polizei.

Titelfoto: 123RF/angela rohde

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