21-Jähriger in Neubrandenburg getötet: Ergebnis der Obduktion ist da

Berlin - Im Totschlag-Fall eines 21-Jährigen in Neubrandenburg fehlt der Polizei weiter eine konkrete Spur zu möglichen Verdächtigen. Nun ist aber die Todesursache klar.

Am vergangenen Freitag wurde in Neubrandenburg ein junger Mann erstochen. Nun liegt das Obduktionsergebnis vor. (Symbolbild)
Am vergangenen Freitag wurde in Neubrandenburg ein junger Mann erstochen. Nun liegt das Obduktionsergebnis vor. (Symbolbild)  © David Inderlied/dpa

Der 21-Jährige starb an einem Stich in den Brustkorb, bei dem innere Organe verletzt wurden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Das habe die Obduktion des Leichnams durch die Rechtsmedizin ergeben.

Die Tatwaffe, vermutlich ein Messer, wird aber noch gesucht. Die Polizei ermittelt in dem Fall wegen des Verdachts des Totschlags.

Der 21-Jährige war am Abend des 6. Oktober mit lebensgefährlichen Stichverletzungen auf einem Bürgersteig im Stadtteil Ihlenfelder Vorstadt gefunden worden.

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Der Fundort liegt wenige Meter von einem Mehrfamilienhaus entfernt. Anwohner wollen vorher einen Streit gehört haben.

Retter versuchten den Mann noch wiederzubeleben, doch er starb in einer Klinik. Die Retter holten die Polizei.

Junger Mann in Neubrandenburg erstochen: Motiv weiter unklar

Nach Angaben einer Polizeisprecherin sind inzwischen etliche Hinweise eingegangen, doch eine heiße Spur fehle noch. Unklar sei immer noch, warum der Getötete - der in einem anderen Stadtteil Neubrandenburgs wohnte - sich dort aufgehalten hatte, wo er gefunden wurde.

"Hat er sich dort verabredet gehabt oder hat er zufällig jemanden getroffen?", nannte die Sprecherin Fragen, die noch geklärt werden müssten. Auch ein Motiv sei weiter unklar.

Eine Suche mit Spürhunden war bisher ohne Erfolg geblieben. Nun werde unter anderem die Kleidung des Opfers nach Spuren von Tatverdächtigen untersucht.

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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