NVA-Bunker stürzt von Steilküste in Ostseebad Ahrenshoop ab

Ahrenshoop - In Ahrenshoop (Landkreis Vorpommern-Rügen) in Mecklenburg-Vorpommern ist an der Steilküste ein Bunker aus DDR-Tagen abgestürzt.

Der alte Bunker gehörte zu den beliebten Sehenswürdigkeiten auf dem Darß.
Der alte Bunker gehörte zu den beliebten Sehenswürdigkeiten auf dem Darß.  © Benjamin Heinke/Facebook

Wie Benjamin Heinke, Bürgermeister der Gemeinde, auf Facebook schrieb, kam es offenbar in der Nacht zu Sonntag oder in den frühen Morgenstunden zu dem Vorfall im Ortsteil Niehagen.

"Im nächsten Schritt werden wir uns mit den zuständigen Ämtern austauschen, ob und wie mit der nun am Strand liegenden Bunkeranlage umgegangen werden muss", hieß es in seinem Beitrag dort zu dem beliebten Ausflugsziel und sogenannten "Lost Place".

Zudem teilte der Politiker Fotos, die den ehemaligen Überwachungsbunker der DDR-Streitkräfte zeigen.

Frau tanzt auf den Gleisen, dann kommt ein ICE
Mecklenburg-Vorpommern Frau tanzt auf den Gleisen, dann kommt ein ICE

Was mit dem tonnenschweren Betonklotz passieren soll, der am Spülsaum des Wassers liegt, ist demnach offen.

Offenbar lockerte tagelanger Regen das Erdreich auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, was zu dem Abrutsch führte.

Umweltminister Till Backhaus (64, SPD) hatte erst vor wenigen Tage Voraussicht bewiesen.

Der Politiker warnte davor, die Steilküsten im Nordosten des Bundeslandes zu betreten.

Titelfoto: Benjamin Heinke/Facebook

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