Leitungswasser führte zu Durchfall und Erbrechen: Alarm wieder aufgehoben

Füssen - Wegen eines Bakteriums, das zu Durchfall und Erbrechen führen kann, müssen Menschen im schwäbischen Füssen das Leitungswasser abkochen.

Füssener müssen ihr Leitungswasser wegen Keimbelastung abkochen. (Symbolbild)
Füssener müssen ihr Leitungswasser wegen Keimbelastung abkochen. (Symbolbild)  © Lukas Schulze/dpa

Bei einer Wasserprobe seien sogenannte Enterokokken nachgewiesen worden, teilte die Stadt am Mittwochabend mit. 

Unter Abkochen des Wassers sei zu verstehen, es mindestens drei Minuten lang auf 100 Grad Celsius zu erhitzen, um Keime und Mikroorganismen abzutöten. 

Beim Baden und Duschen bestehe nur ein geringes Restrisiko, sofern kein Wasser geschluckt werde. 

Die Warnung gelte auch für den Ortsteil Holz und die Gemeinde Eisenberg.

Update 6. Juli, 12.30 Uhr: Trinkwasseralarm in Füssen nach wenigen Tagen aufgehoben

Nach wenigen Tagen ist in Füssen im Allgäu eine Abkochanordnung für Leitungswasser wieder aufgehoben worden. 

In einem Gebäude der Stadt im Landkreis Ostallgäu waren im Trinkwasser Enterokokken - Bakterien, die zu Durchfall und Erbrechen führen können - festgestellt worden. Nun seien drei Proben nacheinander negativ gewesen, berichtete die knapp 16.000 Einwohner große Stadt am Montag. 

Deswegen habe der Alarm schneller als geplant wieder aufgehoben werden können.

Titelfoto: Lukas Schulze/dpa

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