Vierbeiniger Schutzengel: Hund weckt Bewohner in brennendem Haus!

Ansbach - Ein vierbeiniger Mitbewohner hat sich in einer sprichwörtlich brandgefährlichen Situation als Retter in der Not entpuppt, als in Langenloh ein Feuer ausgebrochen ist.

Von zwei Drehleitern aus konnten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen.
Von zwei Drehleitern aus konnten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen.  © News5 / Oswald

"Der Bewohner hatte den Brand bemerkt ... beziehungsweise sein Hund hatte ihn geweckt, weil er kurz weggeschlafen ist", berichtet Hans Pfeiffer, Kreisbrandinspektor im Landkreis Ansbach.

"Durch das Bellen seines Hundes wurde der Mann geweckt und so letzten Endes auf den Brand aufmerksam", bestätigt auch Tobias Hutmacher, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Mittelfranken.

Zu diesem Zeitpunkt war der Dachstuhlbrand jedoch bereits zu stark, als dass man alleine noch etwas hätte machen können: "Daraufhin hat er mit seinem Hund das Haus verlassen, weil das Feuer schon so arg war", so Pfeiffer. Verletzt wurden nach bisherigen Erkenntnissen weder der 69-jährige Bewohner, noch der Hund oder Einsatzkräfte.

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Beim Eintreffen der Feuerwehr um kurz nach 20 Uhr stand das Haus bereits in Vollbrand: "Es war auch schon im Erdgeschoss Feuer zu sehen."

Brandbekämpfer konnten Feuer schnell unter Kontrolle bringen

Die Polizei geht von einen Sachschaden von etwa 100.000 Euro aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Die Polizei geht von einen Sachschaden von etwa 100.000 Euro aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.  © vifogra

Zuerst hatte man versucht, den Flammen von innen heraus Herr zu werden. Jedoch wurden diese Pläne schnell wieder verworfen: "Die beiden Atemschutztrupps gingen wieder raus, weil es zu gefährlich war, im Holzhaus weiter vorzudringen", erklärt der Kreisbrandinspektor.

Von zwei Drehleitern aus starteten die Feuerwehrleute den Löschangriff von außen und brachten den Brand auch schnell unter Kontrolle. Dadurch konnte zwar Schlimmeres verhindert werden, eine Brandwache wurde jedoch für die Nacht zusammengestellt.

"Das Obergeschoss und auch das Dachgeschoss des Hauses brannten vollkommen aus", so Tobias Hutmacher. "Derzeit geht die Polizei von einem Sachschaden von mindestens 100.000 Euro aus." Eine Gefahr für umgehende Gebäude hätte zu keinem Zeitpunkt bestanden.

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Inklusive Polizei und Bayerischem Rotem Kreuz (BRK) waren insgesamt etwa 90 Einsatzkräfte vor Ort. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Titelfoto: News5 / Oswald

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