Vorsicht vor dieser "Sparda Bank"-SMS: Polizei warnt vor Phishing-Nachrichten

Stadthagen - Eine 59-jährige Frau aus Stadthagen (Niedersachsen) wurde Opfer einer Phishing-SMS und dabei um mehrere Hundert Euro betrogen.

Mit der echten Sparda Bank hatte die SMS offensichtlich nichts zu tun. (Symbolbild)
Mit der echten Sparda Bank hatte die SMS offensichtlich nichts zu tun. (Symbolbild)  © picture alliance / Peter Kneffel/dpa

Wie die Polizei jetzt mitteilte, habe die Frau nach eigenen Angaben eine SMS der Sparda Bank erhalten.

Da sie auch Kundin der Bank sei, habe sie die SMS gelesen und wie gefordert eine Sparda App installiert, heißt es weiter. Ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte. Anschließend habe sie Benutzernamen und TAN eingeben müssen, woraufhin eine Online-Giro-Card erstellt worden sei.

Am nächsten Tag sei sie von ihrer Bank kontaktiert und über auffällige Abbuchungen informiert worden: mehrere Kleinbeträge in einer Gesamthöhe von 350 Euro.

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Die 59-Jährige habe daraufhin das Konto sperren lassen und eine Anzeige erstattet.

Die Polizei nahm den Vorfall zum Anlass, um die Bevölkerung zu warnen: "Reagieren Sie nicht auf derartige SMS- oder E-Mail-Nachrichten. Klicken Sie keine derartigen Links an, ohne sich vorher zu vergewissern, dass es sich tatsächlich um eine Nachricht Ihrer Bank handelt."

Phishing-Nachrichten werden immer professioneller, erklärte die Polizei weiter. "Im Zweifel kontaktieren Sie den Absender und vergewissern Sie sich, dass es sich um eine Nachricht ihrer Bank handelt."

Titelfoto: picture alliance / Peter Kneffel/dpa

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