Land NRW baut öffentliche Schulden geringfügig ab

Wiesbaden/Düsseldorf - Die öffentlichen Schulden des Landes Nordrhein-Westfalen sind 2022 geringfügig zurückgegangen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat öffentliche Schulden geringfügig abgebaut.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat öffentliche Schulden geringfügig abgebaut.  © Oliver Berg/dpa

Nach vorläufigen, am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hatte NRW Ende des vergangenen Jahres 178,6 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten. 2021 lag dieser Wert nach endgültigen Zahlen bei 180,9 Milliarden Euro. Das ist ein Rückgang von 1,3 Prozent.

Damit liegt Nordrhein-Westfalen im Ländertrend. Bundesweit gingen die Schulden der Bundesländer um 31,7 Milliarden Euro zurück. Das ist ein Minus von 5,0 Prozent.

Nur Sachsen-Anhalt verzeichnete einen Anstieg. Spitzenreiter beim Abbau waren Bremen (-37,8 Prozent), Sachsen (-12,2) und Hessen (-9,0).

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Im Gegensatz zu den Ländern stiegen die Schulden des Bundes 2022 um 4,6 Prozent. Gründe sind die Finanzierung der Corona-Pandemie und die Energiekrise. Die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sowie der Sozialversicherung zusammen lagen nach vorläufigen Zahlen Ende 2022 bei rund 2,37 Billionen Euro.

Das ist ein Zuwachs von zwei Prozent und bedeutet einen Höchststand.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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