Von Schüler (17) angegriffen: Trauerfeier für getötete Lehrerin (†55) in Ibbenbüren

Ibbenbüren - Nach dem gewaltsamen Tod einer Lehrerin an einem Berufskolleg in Ibbenbüren findet am Freitag (15 Uhr) eine Trauerfeier statt.

Update, 17.10 Uhr: Menschen gedenken der getöteten Lehrerin (†55)

Bei einer öffentlichen Trauerfeier in Ibbenbüren haben die Menschen am Freitag einer Lehrerin gedacht, die gewaltsam an einem Berufskolleg ums Leben gekommen war. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die Berliner Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (65, SPD), teilte ihre Anteilnahme mit. "Mich erschüttert, dass eine Schule, der friedliche Ort des gemeinsamen Lernens, hier zum Ort dieser brutalen Tat werden konnte", sagte Busse laut Mitteilung. Der Trauergottesdienst fand in der evangelischen Christuskirche statt.

Originalmeldung, 06.31 Uhr

Auf einer Treppe vor dem Berufskolleg Tecklenburger Land wurden Kerzen und Blumen abgelegt.
Auf einer Treppe vor dem Berufskolleg Tecklenburger Land wurden Kerzen und Blumen abgelegt.  © Christopher Neundorf/dpa

Ort ist die evangelische Christuskirche. Die 55-jährige Lehrerin wurde am 10. Januar in einem Klassenraum erstochen.

Der mutmaßliche Täter war einer ihrer Schüler. Er sitzt in Untersuchungshaft. Der Schüler war vor der Tat verbal aggressiv aufgefallen und die Schule hatte erzieherische Maßnahmen angeordnet.

Ob es einen Zusammenhang zu dem Tötungsdelikt gibt, ist noch offen und Teil der noch laufenden Ermittlungen.

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Die für Schulen zuständige Bezirksregierung Münster, der Kreis Steinfurt und die Stadt Ibbenbüren haben ein Kondolenzbuch ausgelegt.

Im Namen der Kultusministerkonferenz würdigte Busse zudem das Engagement der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, die unmittelbar nach der Tat vor Ort waren und Schulpersonal, Schülerinnen und Schüler sowie Angehörige gut und professionell betreut haben.

Seit Montag können sich für Trauernde im Foyer des Kulturhauses in Ibbenbüren eintragen.

Titelfoto: Christopher Neundorf/dpa

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