Borkum - Unfassbares Glück! Ein 69 Jahre alter Surfer hat vor der Nordsee-Insel Borkum einen stundenlangen Großeinsatz ausgelöst. Erst am Freitagmorgen herrschte Klarheit.
Der ältere Mann hatte sich am Donnerstagmittag mit seinem Brett in die Wellen der Nordsee gestürzt, doch schon schnell war er außer Sichtweite. Als eine Bekannte gegen 12 Uhr sein Rad, aber nicht ihn entdeckte, informierte sie die Einsatzkräfte.
Es folgte eine groß angelegte Suche auf dem Wasser, an der ein Seenotkreuzer, Rettungshubschrauber, die Feuerwehr Borkum und die Polizei Borkum beteiligt waren.
Als gegen 19 Uhr die Dunkelheit eingesetzt hatte, wurden die Maßnahmen unterbrochen. Gegen 22.15 Uhr entdeckte allerdings ein Lotse ein Segel an der Seehundsbank am Südstrand der Nordsee-Insel. Erneut machten sich zahlreiche Kräfte auf die Suche nach dem 69-Jährigen, sogar Kollegen aus den Niederlanden unterstützten dieses Mal.
Nachdem der Mann auch bis tief in die Nacht nicht gefunden werden konnte, mussten die Rettungskräfte die Suche aufgrund der einsetzenden Flut erneut für einige Zeit unterbrechen.
Gerade als die Maßnahmen gegen 7 Uhr am Morgen wieder aufgenommen worden waren, kam die erlösende Nachricht: Der Senior war bei seinem Bruder aufgetaucht. Nach eigenen Angaben hatte er sich die ganze Nacht über an sein Surfbrett geklammert und war in den Morgenstunden vom Wind zurück nach Borkum getrieben worden.