Schwer erkrankter Segler mitten auf der Nordsee: Hubschrauber im Einsatz

Hooksiel - Medizinischer Notfall auf dem Meer: Die Seenotretter eilten einem schwer erkrankten Segler auf der Nordsee bei Hooksiel (Niedersachsen) zur Hilfe.

Der schwer erkrankte Segler wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.  © Die Seenotretter – DGzRS

Gegen 13.15 Uhr war am Donnerstag das Bundespolizeischiff "Bad Düben" etwa 20 Seemeilen nordwestlich von Hooksiel unterwegs, als die Besatzung plötzlich auf eine Segelyacht aufmerksam wurde, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit.

Wegen des unklaren Fahrverhaltens des Schiffes überprüften die Einsatzkräfte die Yacht. Mit einem Beiboot setzten zwei Bundespolizisten auf das 14 Meter lange Schiff über.

An Bord entdeckten sie einen älteren Segler, der dingend medizinische Hilfe benötigte und in ein Krankenhaus musste.

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Daraufhin alarmierte die Rettungsleitstelle See einen Hubschrauber und den Seenotrettungskreuzer "HERMANN MARWEDE", welcher auf Helgoland stationiert war. Auf diesem war ebenso ein Notarzt an Bord.

Auch der Seenotrettungskreuzer "BERNHARD GRUBEN" aus Hooksiel kam als Unterstützung dazu.

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Seenotretter bringen Segelyacht in Hafen

Die Seenotretter brachten die Segelyacht sicher nach Hooksiel.  © Die Seenotretter – DGzRS

Kurz nach 14 Uhr traf der Rettungshubschrauber vor Ort ein und nahm den Segler mit einer Seilwinde auf. Anschließend flogen sie den Mann in ein Krankenhaus.

Doch damit war der Einsatz für die Seenotretter noch nicht vorbei: Denn die Segelyacht sollte nicht ungesichert auf der Nordsee zurückbleiben.

Zwei Seenotretter wurden mit Proviant und Sicherungsausstattung ausgestattet und brachten das Schiff sicher in den Hafen von Hooksiel.

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