Ist es "Hartwin"? Jetzt steht fest: Regungsloser Wal in der Ostsee ist tatsächlich tot
Palmer Ort (Rügen) - Am Donnerstagmorgen wurde ein Wal vor der Ostsee-Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) gesichtet. Am Nachmittag bestätigte das Umweltministerium: Der Ozeanriese ist tot.
Hat die Reise von "Hartwin" ein Ende genommen? Am Donnerstagmorgen wurde ein treibender Wal im Greifswalder Bodden vor der Insel Rügen gemeldet, bestätigte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums auf TAG24-Nachfrage.
Die Wasserschutzpolizei und Vertreter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts sind vor Ort. "Eine Mitarbeiterin des Deutschen Meeresmuseums hat inzwischen den Tod des Tieres festgestellt", teilte das Umweltministerium am Nachmittag mit.
Ob es sich um den Buckelwal "Hartwin" handelt, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Dabei soll es sich um einen Buckelwal handeln.
Ostsee: Toter Wal soll obduziert werden
Derzeit treibt der Meeressäuger offenbar vor Palmer Ort an der Südspitze Rügens. Das Tier soll nun von einem Schiff zur kleinen Insel Dänholm geschleppt werden. Im Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, soll es am Freitag schließlich obduziert werden.
Zuletzt war am vergangenen Samstag ein Buckelwal vor dem polnischen Badeort Miedzyzdroje aufgetaucht und von der Wasserrettung in die offene See eskortiert worden. Ob es sich um das gleiche Tier handelt, ist noch unklar.
Erstmeldung um 14.10 Uhr, aktualisiert um 15.07 Uhr.
Titelfoto: ---/Hansestadt Wismar/Hafenamt/dpa
