Wegen Containerbrand: Klinik in Pirna muss OPs verschieben

Von Eric Hofmann, Daniel Förster

Pirna - Kleiner Brand, gefährliche Auswirkung: Auf dem Gelände des Pirnaer Krankenhauses war ein Pappcontainer in Flammen aufgegangen. Unglücklicherweise zog der Qualm direkt in die Lüftungsanlage.

Mit 47 Kameraden rückte die Feuerwehr am Klinikum an.
Mit 47 Kameraden rückte die Feuerwehr am Klinikum an.  © Daniel Förster

Kurz nach 10 Uhr eilte die Feuerwehr mit 47 Kameraden zum Krankenhaus: Aus dem Container schlugen da bereits die Flammen, Qualm war schon in die Lüftung eingedrungen. So mussten sogar Operationen im zweiten Stockwerk des Krankenhauses verschoben werden.

Unter Atemschutz räumte die Feuerwehr den Container leer, löschte den brennenden Müll dann ab.

Nach über zwei Stunden war der Einsatz beendet, auch die OP-Säle konnten da wieder genutzt werden.

Atomkraftwerk in der Lausitz? AfD will Standort prüfen lassen
Sachsen Atomkraftwerk in der Lausitz? AfD will Standort prüfen lassen

Der restliche Klinikbetrieb konnte wie geplant weiterlaufen.

Operiert werden konnte wegen des Rauchs erstmal nicht.
Operiert werden konnte wegen des Rauchs erstmal nicht.  © Daniel Förster
Die Feuerwehr musste die Pappteile zum Löschen erst aus dem Container holen.
Die Feuerwehr musste die Pappteile zum Löschen erst aus dem Container holen.  © Daniel Förster

Verletzte gab es nicht, die Polizei beziffert den Schaden auf rund 5000 Euro und ermittelt zur Brandursache.

Titelfoto: Daniel Förster

Mehr zum Thema Sachsen: