Konkurrenzlos: Hier findet die Landesgartenschau 2026 statt

Dresden - Aue-Bad Schlema im Erzgebirge richtet die 10. Sächsische Landesgartenschau im Jahr 2026 aus. Der Vorschlag fuße auf dem Votum einer Bewertungskommission, teilte Umweltminister Wolfram Günther (48, Grüne) am Dienstag nach dem Kabinettsbeschluss in Dresden mit.

Der Kurpark in Bad Schlema soll für Großveranstaltungen genutzt werden. (Archivbild)
Der Kurpark in Bad Schlema soll für Großveranstaltungen genutzt werden. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Aue-Bad Schlema war dabei konkurrenzlos, einen anderen Bewerber gab es nicht. Günther zufolge steht das Thema Nachhaltigkeit im Zentrum der Veranstaltung. Die Region sei vom früheren Uranbergbau geprägt.

Die Landesgartenschau werde zu einer Aufwertung der Gegend führen. Sachsen fördere die Veranstaltung mit fünf Millionen Euro.

Nach Angaben von Günther wird das Areal der Landesgartenschau eine Fläche von 43 Hektar umfassen. Auch ein "grünes Klassenzimmer" mit pädagogischen Angeboten sei geplant. Eine ehemalige Bahntrasse sowie frühere Industrieflächen sollen zum Verweilen einladen und eine neue grüne Verbindung zwischen Nieder- und Oberschlema schaffen, hieß es.

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Die Pläne und Projektideen würden an die bisherigen umfangreichen Renaturierungs- und Sanierungsarbeiten anknüpfen, die in Aue-Bad Schlema nach dem Ende des Uranbergbaus erfolgten.

In diesem Jahr wird die Landesgartenschau vom 23. April bis 9. Oktober in Torgau ausgerichtet. Zuletzt blühte das Spektakel 2019 in Frankenberg.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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