Es geht wieder aufwärts: Touristen kommen nach Sachsen zurück!

Dresden - Nach zwei Jahren Corona-Pandemie kommt Sachsens Tourismus wieder in die Gänge. Trotz Energiekrise in diesem Jahr besuchten mehr Gäste den Freistaat als 2021. So gut wie im Vorkrisenjahr 2019 läuft es aber noch nicht.

Es geht wieder aufwärts in der Branche: Präsident Jörg Markert (49, v.l.n.r.), Vize-Direktorin Andrea Kis (49) und Direktor Manfred Böhme (64) vom Landestourismusverband Sachsen.
Es geht wieder aufwärts in der Branche: Präsident Jörg Markert (49, v.l.n.r.), Vize-Direktorin Andrea Kis (49) und Direktor Manfred Böhme (64) vom Landestourismusverband Sachsen.  © Eric Münch

Bis zum Oktober kamen laut sächsischem Tourismusverband 5,9 Millionen Gäste ins Reiseland Sachsen. Das sind 57 Prozent mehr als 2021, jedoch noch gut 17 Prozent weniger als 2019.

Bis Jahresende rechnen die Touristiker mit 18 Millionen Übernachtungen. Das sind ebenfalls mehr als 2021 (12,3 Millionen), aber weniger als 2019 (20,7 Millionen).

Verbandspräsident Jörg Markert (49) freute sich über den Aufwind. Dennoch hätten zwei Jahre Pandemie Probleme wie den Fachkräftemangel verschärft. Auch am Krieg in der Ukraine und dessen Folgen wie Energiekrise, Inflation und Konsumzurückhaltung leide der Tourismus.

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Regional schnitten der Leipziger Raum und die Oberlausitz verhältnismäßig gut ab, Dresden und das Elbland am schlechtesten.

"Die ausländischen Gäste fehlen, vor allem aus dem asiatischen Raum und auch aus Russland", sagte Markert. Die Nachfrage in der Sächsischen Schweiz erhole sich nach den Bränden nur langsam.

Trends wie Wandern, Pilgern, Camping und Caravaning sollen auch künftig gestärkt werden.

Titelfoto: Eric Münch

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