Es ist noch Kohle zum Verheizen da: Jetzt Härtefallhilfen beantragen!

Leipzig - Wird die Kohle etwa nicht gebraucht? Die Verbraucherzentrale Sachsen und der deutsche Mieterbund appellieren, die ausgelobten Härtefallhilfen zu beantragen. Pro Haushalt gibt's bis zu 2000 Euro!

Die Härtefallhilfen sollen die Steigerungen der Heizkosten abfedern. Noch bis Oktober können die Gelder beantragt werden.
Die Härtefallhilfen sollen die Steigerungen der Heizkosten abfedern. Noch bis Oktober können die Gelder beantragt werden.  © IMAGO/Action Pictures

"Die aktuellen Betriebskostenabrechnungen zeigen eine deutliche Erhöhung in fast allen Bereichen. Die Menschen müssen trotz Entlastungsmechanismen für ihre Miete mehr Geld bezahlen", so Anke Matejka, geschäftsführende Vorsitzende des Deutschen Mieterbundes.

Sie fordert vor allem Vermieter auf, die Härtefallhilfen zu beantragen und die Entlastung entsprechend weiterzugeben.

Andreas Eichhorst erklärt als Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen: "Die Energiepreiskrise ist nicht vorbei. Umso wichtiger ist es, die staatlichen Entlastungsmechanismen zu nutzen und den Menschen entsprechend zugutekommen zu lassen."

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Noch bis zum 20. Oktober können durch private Haushalte sowie Vermieter oder Wohnungseigentümer-Gemeinschaften bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) Anträge auf Härtefallhilfen für Heizöl, Flüssiggas, Pellets und Co. gestellt werden.

Von dem Geld sollen vor allem jene profitieren, die nicht durch die Preisbremsen (insbesondere für Gas) entlastet wurden.

Titelfoto: IMAGO/Action Pictures

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