Fichten, Karpfen & Co.: Hier ist Sachsen gut im Geschäft!

Dresden - Pfefferkuchen aus Sachsen für die USAWeihnachtsbäume für den Freistaat aus Dänemark: Beim Austausch bekannter Weihnachtsartikel mischt Sachsen fleißig mit. Bei einigen Produkten sogar ganz vorn.

Im Freistaat wurden 2021 so viele Karpfen, wie sonst nur in Bayern produziert.
Im Freistaat wurden 2021 so viele Karpfen, wie sonst nur in Bayern produziert.  © Norbert Neumann

So wurden in kaum einem deutschen Bundesland im vergangenen Jahr so viele "Weihnachtskarpfen" produziert wie hier, laut dem Statistischen Landesamt Kamenz insgesamt 1,7 Millionen Tonnen. Ja, zugegeben: Nicht alle landeten zu Weihnachten auf dem Teller.

Eine andere Weihnachtsleckerei sind Honig- oder Lebkuchen. Kommen sie aus Pulsnitz (Kreis Bautzen), heißen sie natürlich Pfefferkuchen.

3,1 Tonnen im Wert von 26.000 Euro exportierte Sachsen 2021 in andere Länder, vor allem in die Vereinigten Staaten. Importe kamen meist aus Tschechien (90 Tonnen).

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Weihnachtsbäume kamen dagegen überwiegend aus Polen und Dänemark, und zwar insgesamt 21.511 Stück mit einem Gesamtgewicht von knapp 266 Tonnen und einem Handelswert von 289.000 Euro.

Über drei Tonnen Pfefferkuchen exportierten sächsische Hersteller ins Ausland.
Über drei Tonnen Pfefferkuchen exportierten sächsische Hersteller ins Ausland.  © Daniel Förster

Wer hätte das gedacht?

Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann, Daniel Förster

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