Ganz nach dem Geschmack des Hochadels: Kaiser Wilhelm ist Pate für sächsischen Apfelbrand

Dresden/Görlitz - Kein Prinz, kein König, nein - gleich das Haus Hohenzollern steht Pate für die erste Kaiser-Edition der sächsischen Brennerei "Augustus Rex".

Georg W. Schenk (73) setzte vor 14 Jahren den feinen Apfelbrand in Dresden an. Auf dem kleinen Bild zu sehen: Der Hohenzoller Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen (1797-1888), der 1871 zum deutschen Kaiser proklamiert wurde.
Georg W. Schenk (73) setzte vor 14 Jahren den feinen Apfelbrand in Dresden an. Auf dem kleinen Bild zu sehen: Der Hohenzoller Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen (1797-1888), der 1871 zum deutschen Kaiser proklamiert wurde.  © Fotomontage: Petra Hornig, WIkipedia

Chef Georg W. Schenk (73) widmet Kaiser Wilhelm I. einen auf 1000 Flaschen limitierten Apfelbrand.

Vor 14 Jahren wurden in Sachsen Äpfel der alten Sorte "Kaiser Wilhelm" geerntet und bei "Augustus Rex" - damals noch in Dresden, seit 2022 in Görlitz ansässig - gebrannt.

Nach jahrelanger Reife kommt der Apfelbrand nun als Kaiser-Edition auf den Markt (0,5 Liter für 39,75 Euro). Das ist ganz nach dem Geschmack des Hochadels: Das Haus Hohenzollern stellte für das Etikett ein bisher wenig bekanntes Gemälde von Kaiser Wilhelm I. zur Verfügung. Es wurde 1887 von Ferdinand Keller gemalt.

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Mit Keller schließt sich der Kreis wieder in Dresden. Der Karlsruher Historienmaler arbeitete auch für das Dresdner Hoftheater.

Er malte für den Vorgängerbau der Semperoper den 17 mal 12 Meter großen Schmuckvorhang, in dessen Mitte die "Fantasie" thront, die die Fackel der Begeisterung trägt.

Titelfoto: Fotomontage: Petra Hornig, WIkipedia

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