Großer Zschand, Goldsteig, Wehlgrund: Immer mehr Wege im Nationalpark unpassierbar

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - Die Temperaturen steigen, das Wochenende naht, die Natur lockt.

Umweltminister Wolfram Günther (47, Grüne) warnt vor Baumbruch.
Umweltminister Wolfram Günther (47, Grüne) warnt vor Baumbruch.  © Norbert Neumann

Trotzdem sollten Wanderer sich lieber vorher informieren, wo sie hinwollen. Denn noch immer sind beliebte Wege im Nationalpark gesperrt.

Eigentlich sollte der Große Zschand in der Sächsischen Schweiz diese Woche wieder öffnen, doch Nationalpark und die Sebnitzer Stadtverwaltung mussten die Sperre nochmals verlängern.

Zu groß ist die Gefahr durch die morschen Bäume. Kein Einzelfall, wie Umweltminister Wolfram Günther (47, Grüne) auf Anfrage der AfD mitteilte:

"lnnerhalb des Nationalparks sind aktuell rund 36 der insgesamt 400 Kilometer markierten Wanderwege nicht passierbar. Dazu kommen noch 4,5 Kilometer Bergpfade sowie sechs Kilometer gesperrte Straßen und öffentliche Wege."

Besonders wo es felsig wird, sollten Wanderer auch auf offenen Wegen achtgeben.

Der Große Zschand bleibt weiter gesperrt.
Der Große Zschand bleibt weiter gesperrt.  © Thomas Türpe
Der Nationalpark hat an den nahegelegenen Wegweisern Karten mit den Sperren ausgehängt.
Der Nationalpark hat an den nahegelegenen Wegweisern Karten mit den Sperren ausgehängt.  © Thomas Türpe

"Durch Dürre, Hitze und Borkenkäferbefall sind in den vergangenen zwei Jahren vor allem in den Bereichen der Sandsteinfelsen und Tafelberge zahlreiche Bäume abgestorben, sodass die waldtypischen Gefahren durch herabfallende Äste und Kronenteile als auch durch deren Umsturz gestiegen sind", so Günther.

Deshalb gesperrt sind unter anderem der Reit- und Goldsteig, der Wehlgrund und der Aufstieg zum Frienstein. Weitere Wegsperrungen: nationalpark-saechsische-schweiz.de oder 03502250240.

Titelfoto: Thomas Türpe/Norbert Neumann

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