Nanu! Darum fliegt hier ein Audi durchs Vogtland

Reichenbach - Da fliegt mir doch das Blech weg! Audi kehrt zurück zu seinen vogtländischen Wurzeln - zumindest für eine Serie von Testfahrten mit dem neuen Q4-etron. Einige Werksfahrer nutzten das extreme Gefälle der Liebaustraße in Reichenbach und ließen vor staunenden Passanten die Audis fliegen.

Bei der Testfahrt in Reichenbach/Vogtland hoben die neuen E-Audis ab.
Bei der Testfahrt in Reichenbach/Vogtland hoben die neuen E-Audis ab.  © Franko Martin

Die 323 Meter lange Strecke, die mit über 16 Prozent Steigung sogar die Steile Wand von Meerane toppt, nutzte schon Audi-Gründer August Horch zwischen 1902 und 1904, um sein erstes Serienfahrzeug zu testen.

"Das Modell hatte August Horch in Reichenbach entwickelt, bevor er nach Zwickau umzog. Darauf sind wir stolz", sagt Stadtsprecherin Heike Keßler (57). "Deshalb sind wir der Bitte von Audi sehr gern nachgekommen und haben die alte Horch-Route für die Dauer der Tests gesperrt."

Wo Horchs Automobil einst ins Schnaufen kam, hatten die Audi-Testfahrer sichtlich Spaß. Sie probierten aus, wie sich die neuen Q4-Stromer, die es in Varianten zwischen 170 und 299 PS gibt (Listenpreis: ab 41.900 Euro), am San-Francisco-Berg von Reichenbach schlugen.

Schaulustige verfolgten die Fahrten des Audi-Teams an der abgesperrten Liebaustraße.
Schaulustige verfolgten die Fahrten des Audi-Teams an der abgesperrten Liebaustraße.  © Maik Börner
Dem Anlass angemessen kam auch ein alter Horch zur Teststrecke seiner elektrischen "Urenkel".
Dem Anlass angemessen kam auch ein alter Horch zur Teststrecke seiner elektrischen "Urenkel".  © Franko Martin

Die Ingolstädter Autobauer sind von der Verbindung ins Vogtland angetan. Ein Audi-Sprecher: "Die historischen Bezüge haben uns inspiriert. Die Strecke in Reichenbach wurde für interne Schulungsfahrten im Rahmen der Markteinführung der neuen Modelle genutzt."

Titelfoto: Franko Martin

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