Sechsjährige in Sachsen totgefahren: Prozess gegen Autofahrer

Hartha/Chemnitz - Nach dem Tod einer Sechsjährigen Ende September in Hartha (Mittelsachsen) muss sich kommende Woche ein Autofahrer vor Gericht verantworten.

Bei dem Unfall Ende September in Hartha starb ein Mädchen (6). Dem 30-jährigen BMW-Fahrer wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.
Bei dem Unfall Ende September in Hartha starb ein Mädchen (6). Dem 30-jährigen BMW-Fahrer wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.  © Lausitznews

Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.

Laut Anklage war der Mann betrunken und hatte in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto verloren.

Dabei wurde das Mädchen auf dem Gehweg von dem Wagen erfasst und so schwer verletzt, dass es noch an der Unfallstelle starb.

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Nach früheren Angaben der Polizei hatte der Fahrer versucht zu flüchten, war aber von Zeugen festgehalten worden.

Er sitzt in Untersuchungshaft. Der Mann war laut Gericht schon zuvor betrunken am Steuer erwischt und ihm deswegen die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen worden.

Der Fall soll am 30. März am Amtsgericht Chemnitz verhandelt werden.

Titelfoto: Lausitznews

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