Von Kuckuckstein bis Zschepplin: Stiftung Denkmalschutz fördert 53 Zeitzeugnisse in Sachsen

Dresden - 2022 förderte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) insgesamt 53 Projekte in Sachsen mit insgesamt 1,1 Millionen Euro. Das ist Platz 10 im Ländervergleich.

Schloss Kuckuckstein in Liebstadt hat 2022 etwas vom Kuchen der Deutschen Stiftung Denkmalpflege abbekommen.
Schloss Kuckuckstein in Liebstadt hat 2022 etwas vom Kuchen der Deutschen Stiftung Denkmalpflege abbekommen.  © Sebastian Kahnert/dpa

Höhere Fördersummen gingen laut DSD-Sprecher Thomas Merz an neun Bundesländer, darunter Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In Sachsen wurden mit den Geldern unter anderem der denkmalgeschützte Bahnhof in Leisnig (Kreis Mittelsachsen), Schloss Kuckuckstein in Liebstadt (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) und die evangelische Kirche St. Lucia in Zschepplin (Kreis Nordsachsen) unterstützt.

Die höchste Fördersumme ging mit 30.940 Euro an die ehemalige Schule in Lauta-Laubusch (Kreis Bautzen).

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Die Stiftungsgelder stammen aus privaten Spenden, aus Erträgen der DSD-Treuhandstiftungen und der "Glücksspirale" sowie aus Nachlässen.

Auch die Grundschule in Laubusch (bei Hoyerswerda) wurde bedacht. Die zugehörige Siedlung entstand ab 1915 als Gartenstadt "Erika" im Geist sozial orientierten Wohnens.
Auch die Grundschule in Laubusch (bei Hoyerswerda) wurde bedacht. Die zugehörige Siedlung entstand ab 1915 als Gartenstadt "Erika" im Geist sozial orientierten Wohnens.  © Lausitzer Rundschau/Sascha Klein

Welche Denkmale in diesem Jahr eine Zuwendung erhalten, soll auf der jährlichen DSD-Sitzung Ende Februar beraten werden.

Titelfoto: Bildmontage: Lausitzer Rundschau/Sascha Klein, Sebastian Kahnert/dpa

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