Wegen Arbeiten nach dem Inferno: Prebischtor wieder geschlossen

Dresden/Hřensko (Tschechien) - Prebischtor erneut gesperrt: Das bei Sachsen so beliebte Wanderziel auf tschechischer Seite des Nationalparks war nach dem Großbrand erst im Oktober wieder freigegeben worden. Baumfällungen machen jetzt die zeitweilige Schließung des Wanderweges "Drei Königsquellen" notwendig.

Bei Gästen aus Sachsen besonders beliebt: Das Prebischtor ist nur noch am Wochenende zugänglich.
Bei Gästen aus Sachsen besonders beliebt: Das Prebischtor ist nur noch am Wochenende zugänglich.  © PantherMedia / Werner Thoma

Der Weg von Hrensko aus war bislang die einzige wieder freigegebene Trasse zum Prebischtor. Seitdem zogen Touristenströme - etwa 70 Prozent aus Deutschland - täglich zum Felsentor.

Doch seit dieser Woche ist der Weg von montags bis einschließlich donnerstags gesperrt. Durch den Brand geschädigte Bäume drohen umzukippen und müssen deshalb gefällt werden.

Die Sperrung zu ignorieren, ist nicht ratsam. "Das Gebiet wird bewacht. Es ist wirklich eine Gefahr, sich dort aufzuhalten", warnt Nationalparksprecher Tomas Salov.

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Freitags bis sonntags ist der Weg geöffnet und hält ab morgen auch gleich eine Neuheit bereit: Weil die letzten 200 Meter (Serpentinen) des Aufstiegs wegen zwei zu ersetzender Steinbrücken gesperrt wurden, führt jetzt eine Umleitung nach oben.

Hier ist Kondition gefragt: Die momentane Umleitung zum Felsentor ist steil.
Hier ist Kondition gefragt: Die momentane Umleitung zum Felsentor ist steil.  © Nationalpark
Nationalparksprecher Tomas Salov warnt davor, die Sperrung zu ignorieren.
Nationalparksprecher Tomas Salov warnt davor, die Sperrung zu ignorieren.  © Daniel Förster

"Stufen in den Himmel" taufte das Nationalparkteam die steile, etwa 60 Meter lange Abkürzung. "Man braucht eine gute Kondition", so Salov. Ein bis zwei Jahre dauern Abriss und Neubau der Steinbrücken.

Titelfoto: PantherMedia / Werner Thoma

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