Was ist denn hier los? Video-Dreh bei hipper Textilfabrikantin

Hohenstein-Ernstthal - Von der Modedesignerin zur Fabrikantin: Sara Linke (28) ist seit Sommer Chefin einer Textilfabrik in Hohenstein-Ernstthal. 

Sein Markenzeichen ist der Pyjama: Fortuna Ehrenfeld-Sänger Martin Bechler in sächsischem Zwirn.
Sein Markenzeichen ist der Pyjama: Fortuna Ehrenfeld-Sänger Martin Bechler in sächsischem Zwirn.  © Kristin Schmidt

Sie rettete die Jobs von elf Mitarbeitern, ebenso das Überleben zweier Traditionsmarken. Nun soll eine ganz besondere Nachtwäsche auch weit über Sachsens Grenzen bekannt werden.

Für die Kölner Indie-Band Fortuna Ehrenfeld designte Sara Linke ein ganz spezielles Bühnenoutfit: einen Schlafanzug! Legere Herren-Nachtwäsche ist nämlich seit jeher das Markenzeichen des Sängers Michael Bechler. "Mein Verlobter ist ein Fan der Band und hatte einfach für eine Kooperation angefragt", sagt Linke.

Am Freitag kam Michael Bechler für den Dreh eines Promi-Videos in Sara Linkes Fabrik - natürlich im feinsten blau-weiß karierten Leinenzwirn der Marke "Jado". Sein Debüt hätte der Schlafanzug made in Saxony übrigens ab 31. Oktober in der Kölner Philharmonie gehabt. Dort hätten Fortuna Ehrenfeld mit Special Guest Rainald Grebe gastiert.

Sara Linke hatte bereits im Sommer Aufsehen erregt, als die damals 27-Jährige das insolvente Textilunternehmen Roland Sauer GmbH inklusive der Wäschemarken "Jado" und "Graziella" übernommen hatte. Und das gerade einmal vier Jahre nach ihrem Modedesign-Abschluss.

Übrigens: Den Fortuna Ehrenfeld-Pyjama gibt es übrigens demnächst in limitierter Auflage online zu kaufen. 

Den Fortuna-Ehrenfeld-Schlafanzug gibt's auch bald zu kaufen.
Den Fortuna-Ehrenfeld-Schlafanzug gibt's auch bald zu kaufen.  © Kristin Schmidt
Schlafmode made in Sachsen: Auch Model Marie-Luise Wintermantel (r.) passt's.
Schlafmode made in Sachsen: Auch Model Marie-Luise Wintermantel (r.) passt's.  © Kristin Schmidt
Modedesignerin Sara Linke (r., 28) ist die Chefin der Wäsche-Fabrik.
Modedesignerin Sara Linke (r., 28) ist die Chefin der Wäsche-Fabrik.  © Kristin Schmdit

Aber wer einen abgreifen möchte, sollte sich ranhalten: Vorerst werden nur gut 70 Teile des Liebhaberstücks produziert.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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