Rätselhafter Mord in Sachsen: Warum tötete der Ex-Trainer einen Mann (†53)?

Lichtenstein - Die idyllische Kleinstadt Lichtenstein wird von einem Mord erschüttert: Am Mittwochabend tötete René K. (39) einen Mann (†53), stellte sich kurz darauf der Polizei.

René K. (39) gestand den Mord an einem Mann (†53). Er wurde daraufhin festgenommen.
René K. (39) gestand den Mord an einem Mann (†53). Er wurde daraufhin festgenommen.  © picture images

Die Polizei steckt noch mitten in den Ermittlungen, kann zu Motiv und Vorgang nichts sagen. Für den psychologischen Berater Ullrich Döhling (72) ist das schon jetzt ein "außergewöhnlicher Vorgang". "Die Tat muss im Affekt passiert sein", sagte er zu TAG24.

Der Chemnitzer liest daraus einen Freundesbesuch, stellt die Tötungsabsicht infrage. "Vielleicht wollte K. das Opfer für irgendwas bestrafen. Sein erster Gedanke: Dafür muss ich büßen. Deswegen stellte er sich sofort."

Polizeisprecher Christian Schünemann sagte, dass "der 39-Jährige zur Tatzeit weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss stand". Die Zwickauer Beamten rechnen in der nächsten Woche mit konkreten Ermittlungsergebnissen.

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Zwickau Darum werden in dieser sächsischen Stadt mitten auf der Straße Sandburgen gebaut

Was mittlerweile ans Licht kam: Der Lichtensteiner ist in Sachsen kein Unbekannter. Wie der FSV Zwickau auf TAG24-Nachfrage bestätigte, war K. im vergangenen Jahr interimsweise als Athletiktrainer für wenige Wochen beim Fußball-Drittligisten aktiv.

Darüber hinaus wollte sich der Verein nicht äußern. Medienberichten zufolge hospitierte er kurz darauf bei Dynamo Dresden.

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