Bombendrohung am Uniklinikum Jena: Ärztin bekam Brief überreicht

Jena - Aufregung am Uniklinikum in Jena!

Am Jenaer Uniklinikum hat ein bedrohlicher Brief zu einem größeren Polizeieinsatz geführt.
Am Jenaer Uniklinikum hat ein bedrohlicher Brief zu einem größeren Polizeieinsatz geführt.  © NEWS5 / Breidert

Wie die Polizei erklärte, war am Dienstagmittag eine Bombendrohung in dem Krankenhaus eingegangen. Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an und durchsuchen derzeit das Gebäude des Klinikums mit Sprengstoff-Spürhunden.

Gegen 11.30 Uhr war ein Brief mit bedrohlichem Inhalt an eine Ärztin übergeben worden. Darin war angekündigt, dass 45 Minuten später mehrere Sprengkörper explodieren sollten. Den Angaben nach sei der handgeschriebene Brief sehr unpräzise formuliert.

"Wir nehmen es ernst, obwohl wir nicht davon ausgehen, dass ein schädigendes Ereignis eintritt", sagte ein Polizeisprecher.

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Wo sich die unbekannte Person, die das Schreiben abgegeben hat, derzeit aufhält, ist laut Aussage der Polizei unklar.

Der MDR berichtet darüber hinaus, dass in enger Absprache mit dem Krankenhaus-Personal Patienten zum Teil aus dem Klinikum gebracht wurden. Die Betreuung von Notfallpatienten sei nicht den Informationen nach nicht eingeschränkt.

Patienten, Besucher und Mitarbeiter durften zwischenzeitlich mit ihren Fahrzeugen das Parkhaus verlassen. Mitarbeiter, die zur Spätschicht eintrafen, durften mit ihren Fahrzeug ebenfalls in das Parkhaus fahren.

Der Klinikkomplex am Standort Jena-Lobeda war zunächst abgesperrt worden, nur Ärzte durften das Gebäude betreten, heißt es.

Titelfoto: NEWS5 / Breidert

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