Deutschland - Vor rund einer Woche wurde Deutschland von einem Wintereinbruch heimgesucht. Vielerorts sanken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, Schneeflocken fielen vom Himmel. Mit dem Frost kam die Glätte. Doch am 1. Adventswochenende präsentiert sich das Wetter gegensätzlich, nämlich recht mild. An Ski- und Rodelsport ist momentan nur im Gebirge zu denken. Geht es nach Meteorologe Kai Zorn bleibt das auch erstmal so.
Die momentane Wetterlage bezeichnet der Fachmann in einem YouTube-Video auf seinem Kanal als "Larifari, nichts Halbes und nichts Ganzes".
Übersetzt bedeutet das, dass bis Mitte Dezember der Winter im Flachland die Biege macht, wir mit milden Temperaturen für diese Jahreszeit vorliebnehmen müssen.
Um eine solche Wärme-Vorausschau geben zu können, hat der Experte Modelle unter die Lupe genommen, die "die gemittelte Wetterlage" am 15. Dezember beschreiben.
Dann befindet sich die Bundesrepublik voraussichtlich zwischen einem Tiefdruckgebiet auf dem Atlantik und einem Hochdruckgebiet über dem Kontinent, vorwiegend auf osteuropäischem Territorium.
Der Hochdruck ist dabei so stark, dass die Tiefs nichts hinüberziehen können.
Kai Zorn prognostiziert winterlichen Stillstand bis Mitte Dezember
Ab Nikolaus stellen sich Niederschläge ein
Vereinzelte Kälte könne es dann nur durch Inversionswetterlagen geben.
Beim Blick auf das europäische ECMWF-Modell erkennt Zorn zudem einen feuchten Trend.
Es gehe nass weiter. Und zwar ab Nikolaus stellt der Meteorologe fest, dass sich nach dem 6. Dezember weitere Niederschläge einstellen. Nur der Winter will in den tieferen Lagen nicht so recht ein Stelldichein geben.
"Die nächsten 2 Wochen ist da nix drin", bilanziert Kai Zorn.