Vom Knast-Chef zum Staatssekretär: Neue Karrieren in der zweiten Reihe

Dresden - Michael Kretschmer (44, CDU) ist als Regierungs-Chef wiedergewählt, die neuen Minister sind vereidigt (TAG24 berichtete). Doch auch die Posten in der zweiten Reihe der Regierung sind nun besetzt - mit etlichen Staatssekretären.

Der frischgebackene Digital-Staatssekretär Thomas Popp (58, r.) mit seinem "Chef" Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU).
Der frischgebackene Digital-Staatssekretär Thomas Popp (58, r.) mit seinem "Chef" Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU).  © Holm Helis

Einen der größten Karrieresprünge macht Conrad Clemens (36, CDU), bisher CDU-Landesgeschäftsführer und Wahlkampfmanager von Ministerpräsident Kretschmer.

Clemens ist nun Staatssekretär in der Landesvertretung in Berlin. Die Aufgabe: Sachsens Interessen auf Bundesebene vertreten. Clemens tritt in große Fußstapfen: Er folgt auf Erhard Weimann (65), der als einflussreiche und gut vernetzte "Legende" gilt.

Auch ein ehemaliger Knast-Chef wird Staatssekretär: Mathias Weilandt (37, Grüne) heuert im Justizministerium von Ministerin Katja Meier (40, Grüne) an.

Bisher war der Jurist Grünen-Landesgeschäftsführer, er hat aber auch bereits im Justizministerium gearbeitet. Und: Von 2015 bis 2017 war er Anstaltsleiter der JVA in Zeithain.

Ein Ministerium für Digitalisierung wurde bewusst nicht geschaffen. Mit Thomas Popp (58) sitzt künftig aber ein Staatssekretär für Digitales am Kabinettstisch. Er war bislang Amts-Chef in der Staatskanzlei.

Conrad Clemens (36, CDU) ist als Staatssekretär nun unser Mann in Berlin.
Conrad Clemens (36, CDU) ist als Staatssekretär nun unser Mann in Berlin.  © Holm Helis
Knast-Karriere: Vor seiner Ernennung zum Staatssekretär war Mathias Weilandt (37, Grüne) einmal Anstaltsleiter der JVA in Zeithain.
Knast-Karriere: Vor seiner Ernennung zum Staatssekretär war Mathias Weilandt (37, Grüne) einmal Anstaltsleiter der JVA in Zeithain.  © DPA

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