TAG24 hat den Indoor-Spielplatz "Fundora" in Schneeberg getestet

Schneeberg - Gerade während der Sommerferien fällt Kindern und Eltern schnell die Decke auf den Kopf. Redakteur Stefan Graf (28) hat sich nach Schneeberg begeben, um die neue Attraktion, die Indoor-Halle "Fundora", einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ist "Fundora" einen Besuch wert?

Auch Teil von "Fundora": der Virtual-Reality-Flug- und Tauchsimulator.
Auch Teil von "Fundora": der Virtual-Reality-Flug- und Tauchsimulator.  © Sven Gleisberg

Ähnlich wie die fiktive Biosphäre "Pandora" im Film "Avatar" will "Fundora" eine eigene Welt, ein ganz spezielles Abenteuer bieten. "Fundora" unterteilt sich in eine Haupthalle und zwei kleinere Hallen, worin sich 3D-Schwarzlicht-Minigolf und der Laser-Tag-Parcours befinden. Nachdem ich am Eingang rutschfeste Socken bekommen hatte, ging es direkt los.

Ich startete mit den Kletterwänden, hier "Funwalls" genannt. Nach kurzer Einweisung wollte ich es gleich wissen und sprang an einem Seil befestigt auf fünf Meter Höhe in Richtung "Boxsack". Dort musste ich mich festhalten. Danach ging es sanft nach unten. Zugegeben: Ein bisschen Überwindung hat mich der Sprung gekostet. Die anderen "Funwalls" machten nicht weniger Spaß. Einmal musste ich vor der "Lava" eines "Vulkans" fliehen, danach ging es um die Wette nach oben zum "Zeit-Buzzer".

Das riesige Abenteuer-Labyrinth ist zwar beeindruckend, ging mir aber ziemlich auf den Rücken. Aufrecht gehen? Fehlanzeige. Das Herumkraxeln überließ ich den Kleinen. Beim Trampolin-Basketball hatte ich deutlich mehr Spaß.

Nächster Stop: Laser-Game. Wieder gab es eine Einweisung, danach ging es in zwei Teams um Punkte. Hier empfehlen sich allerdings Teams gleichen Alters. Im Gegensatz zu Erwachsenen steht bei Kindern eher der Spiel- statt Wettkampfgedanke im Vordergrund.

Minigolf finde ich persönlich toll. Die Anlage im "Fundora" ist gut gestaltet, beim Bespielen jedoch etwas eintönig. Kinder dürfte das tolle 3D-Erlebnis aber entschädigen.

Alles in allem verbrachte ich einen sehr abwechslungsreichen Tag im "Fundora". Viele Aktivitäten sprechen aber eher Kinder an - für einen Familienbesuch ideal, für Jugendliche oder Erwachsene fehlt hier und da der Adrenalin-Kick. Trotzdem ist "Fundora" einen Besuch wert. Das Essen ist günstig - und wo kann man an einem Tag schon so viel auf einmal erleben?

Öffnungszeiten in den Ferien: Dienstag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Montag 14 bis 20 Uhr, Sonntag 10 bis 19 Uhr. Tageskarte Erwachsener 19 Euro, ermäßigt (4 bis 16 Jahre) 12 Euro.

Beim Laser-Game ging es darum, das gegnerische Team möglichst schnell und oft mit der Laser-Pistole zu treffen.
Beim Laser-Game ging es darum, das gegnerische Team möglichst schnell und oft mit der Laser-Pistole zu treffen.  © Sven Gleisberg
Redakteur Stefan Graf (28) testete die Erlebnis-Halle "Fundora". Am meisten Spaß bereiteten ihm die "Funwalls".
Redakteur Stefan Graf (28) testete die Erlebnis-Halle "Fundora". Am meisten Spaß bereiteten ihm die "Funwalls".  © Sven Gleisberg

Titelfoto: Sven Gleisberg

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