Phosgen-Unfall in Chempark bei Köln: So geht es den 25 verletzten Mitarbeitern

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Von Christoph Driessen

Dormagen/Köln - Ein Zwischenfall mit einer giftigen Chemikalie im Chempark Dormagen ist für die betroffenen Mitarbeiter offenbar glimpflich ausgegangen.

Im Chempark Dormagen war am frühen Samstagmorgen eine phosgenhaltige Flüssigkeit ausgetreten. (Archivbild)
Im Chempark Dormagen war am frühen Samstagmorgen eine phosgenhaltige Flüssigkeit ausgetreten. (Archivbild)  © Oliver Berg/dpa

"Ein Großteil der in die Krankenhäuser transportierten Mitarbeitenden konnte diese bereits wieder verlassen", sagte ein Chempark-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Weiter hieß es: "Wir gehen aktuell davon aus, dass auch die letzten innerhalb der kommenden ein bis zwei Tage entlassen werden."

Man habe jedenfalls keinerlei Informationen, dass sich im Rahmen der vorsorglichen medizinischen Überwachung der Gesundheitszustand eines Betroffenen verschlechtert habe.

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Am frühen Samstagmorgen war im Chempark Dormagen eine phosgenhaltige Flüssigkeit ausgetreten. Bis zu 25 Mitarbeiter des Chemparks wurden mit Kontaminationsverdacht in umliegende Krankenhäuser gebracht und dort für 24 Stunden medizinisch beobachtet.

Ein Polizeisprecher sagte, nach seinen Informationen hätten die Patienten keine Symptome, die auf eine Erkrankung oder Verletzung hinweisen würden.

Polizei geht von technischem Defekt oder Fehlbedienung aus

Rund 25 Mitarbeiter musste sich nach dem Vorfall in medizinische Betreuung begeben. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus. (Symbolbild)
Rund 25 Mitarbeiter musste sich nach dem Vorfall in medizinische Betreuung begeben. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/dpa

Ein Chempark-Sprecher sagte, die hohe Verletztenzahl sei dadurch zu erklären, dass bei Phosgen schon das Verfärben einer am Körper zu tragenden Warnplakette ausreiche, um sich vorsichtshalber in eine medizinische Überwachung zu begeben.

Auswirkungen auf den menschlichen Körper zeigten sich möglicherweise erst nach Stunden. Wer auf Grundlage dieser Sicherheitsmaßnahme in ein Krankenhaus gebracht werde, gelte - unabhängig von möglichen Symptomen - als "verletzt", so der Sprecher.

Zum Stand der Ermittlungen zur Unfallursache sagte der Polizeisprecher, es gebe keine Hinweise auf Fremdverschulden.

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"Wir gehen - Stand jetzt - von einem technischen Defekt aus beziehungsweise einer Fehlbedienung." Das müsse aber noch genau geklärt werden.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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