München - Wer am kommenden Wochenende mit dem Auto unterwegs ist, darf erst einmal aufatmen: Der ADAC erwartet vom 6. bis 8. November eine überschaubare Staugefahr auf Deutschlands Autobahnen. Aber halt nicht nur.
Denn ganz ohne Verzögerungen dürfte es nicht ablaufen. Vor allem im Süden kommt ein besonderer Faktor hinzu: Am Sonntag enden die Herbstferien in Bayern.
Entsprechend kann sich der Verkehr auf den Autobahnen im Freistaat und auf den Rückreiserouten verdichten.
Wer in Richtung Alpen unterwegs ist, sollte außerdem das Wetter im Auge behalten.
Je nach Bedingungen rechnet der ADAC auf den Zufahrten zu den Alpen und den Gletscher-Wintersportgebieten mit Verzögerungen.
Und auch die Baustellensaison ist noch nicht komplett vorbei. Zwar geht die Bautätigkeit inzwischen zurück, bundesweit gibt es laut ADAC aber weiterhin rund 1000 Baustellen.
Auf diesen Autobahnen drohen Verzögerungen
Mit Behinderungen rechnet der Automobilclub am Wochenende auf folgenden Strecken:
- A1: Lübeck - Hamburg - Bremen - Münster - Dortmund - Köln
- A2: Dortmund - Hannover - Magdeburg
- A3: Oberhausen - Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau
- A4: Aachen - Köln sowie Chemnitz - Dresden - Görlitz
- A5: Frankfurt - Karlsruhe - Basel
- A6: Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
- A7: Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
- A8: Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
- A9: Leipzig - Nürnberg - München
- A10: Berliner Ring
- A12: Berliner Ring - Frankfurt (Oder)
- A45: Gießen - Hagen - Dortmund
- A61: Mönchengladbach - Koblenz
- A96: Lindau - München
Auch Reisende nach Österreich müssen auf einigen wichtigen Routen mit Behinderungen rechnen. Dazu gehören unter anderem die Pyhrn-Autobahn (A9), Tauern-Autobahn (A10), Inntal-Autobahn (A12) und die Brenner-Autobahn (A13).
Doch nicht nur dichter Verkehr kann die Fahrt am Wochenende ausbremsen. Regen, Nebel, nasses Laub und erster Bodenfrost können Straßen rutschig machen und die Sicht deutlich verschlechtern.
Besonders auf Waldstrecken und in schattigen Bereichen empfiehlt der ADAC deshalb erhöhte Vorsicht. Geschwindigkeit und Abstand sollten entsprechend angepasst, abrupte Brems- und Lenkmanöver möglichst vermieden werden.
Wer höher gelegene Gletscher-Skigebiete ansteuert, muss außerdem die dort geltenden Winterreifen-Regeln beachten.